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Lokalsport
Auch die Borussia ist für Adler Königshof schlagbar

Oberliga. Handball: Der kommende Gegner aus Mönchengladbach hinkt in dieser Saison ebenfalls seinen Erwartungen hinterher. Von Senthuran Sivananda

Die Duelle in der Handball-Oberliga zwischen den Mannschaften von Adler Königshof und Borussia Mönchengladbach gehörten in der Vergangenheit immer zu den Spitzenspielen. Ausgerechnet in der Saison, in der es um die Qualifikation für die neue viertklassige Nordrheinliga geht, hinken beide Teams den Erwartungen hinterher. Die Königshofer müssen im direkten Aufeinandertreffen am Samstagabend (19.30 Uhr, Halle Königshof) schon siegen, wenn sie den Anschluss zu den Qualifikationsrängen zur Nordrheinliga nicht verlieren wollen.

Nach der 29:31-Auswärtsniederlage vom vergangenen Wochenende beim Aufsteiger VfB Homberg liegen die Adler auf Platz zehn, punktgleich mit dem Tabellenachten. Ein Rang, der am Ende wohl möglich auch zur Teilnahme an der neuen vierten Liga berechtigt. Zu Platz sechs, der am Ende sicher gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Nordrheinliga ist, beträgt Rückstand bereits fünf Zähler. Der kommende Gegner aus der Vitusstadt hat ein Spiel mehr bestritten und lediglich 13:9 Punkte geholt und hinkt seinen Ansprüchen hinterher. Dementsprechend optimistisch geht auch Adler-Trainer Dirk Wolf in die Partie hinein: "Gladbach zählt sicherlich zu den Spitzenteams der Liga, daher müssen wir unser komplettes Potenzial abrufen und dürfen uns keinen Hänger im Spiel erlauben. Trotzdem ist Borussia schlagbar, wie es schon andere Mannschaften gezeigt haben." Die Borussia ist in dieser Spielzeit eine Wundertüte, wie eigentlich die gesamte Liga. Vor zwei Wochen siegten sie 27:21 beim Vorjahresmeister Aldekerk, davor hatte es aber vier Niederlagen am Stück gegeben.

Von der fehlenden Konstanz der Spitzenmannschaften profitiert die HSG Bergische Panther, die derzeit überraschend die Tabelle anführen. Zumindest vom Spielermaterial sind die Borussen für die Königshofer stark, jedoch berechenbar. Mit Torwart Michael Biskup, Tobias Eickmanns und Philip Liesebach stehen alleine drei Spieler im Gladbacher Kader, mit denen Adler-Spielmacher David Mannheim noch zu Verbandsliga-Zeiten des Hülser SV zusammengespielt hatte. Der ehemalige Königshofer Lukas Esser hat die Fohlen-Sieben vor dieser Saison wegen seines Studiums in Richtung Hamburg verlassen.

Quelle: RP
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