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Lokalsport
Bayer-Frauen sind seit 1785 Tagen ohne Niederlage

Wasserball. Die Wasserballerinnen des SV Bayer Uerdingen haben mit dem 18:5-Heimsieg gegen den SV Chemnitz ihre beeindruckende Siegesserie ausgebaut. Seit dem 28. Mai 2011, wo es im Meisterschaftsfinale gegen Bochum eine 9:10-Niederlage gab, sind die Seidenstadtgirls in der Bundesliga ohne Niederlage. In Tagen zusammengerechnet sind das genau 1785. Auch wenn der Sieg gegen die Gäste aus Sachsen hoch ausfiel, war Bayer-Trainerin Pia Schledorn nur mit dem Ergebnis zufrieden, an der zuvor gezeigten Partie hatte sie allerdings einiges auszusetzen.

"Im ersten Viertel waren wir nicht so ganz bei der Sache. Da gab es zu viele Fehlpässe und auch die Trefferquote war nicht besonders", sagte Schledorn. Hinzu kam, dass Chemnitz wie schon eine Woche im gleichen Duell zuvor sehr aggressiv vorging und Bayer größtenteils mit übertriebenen Fouls den Schneid abkaufen wollte. Dies gelang aber nur bis kurz vor Ende des ersten Viertels, denn spätestens nach dem Uerdingen die Führung auf 4:1 ausgebaut hatte, war für die Gäste nicht mehr viel zu holen. Die Gastgeberinnen spielten mit Beginn des zweiten Viertels ihr Spielsystem locker runter, während Chemnitz nur noch durch Fouls auffiel. Da war es schon ein Wunder, dass lediglich Helena Kammermeier zur Mitte des dritten Viertels verletzt ausschied und Torhüterin Kari Vosseberg, die ab dem vierten Viertel für Bianca Ahrens das Uerdinger Tor hütete, mit einem blauen Auge davon kam. Schledorn schien schon vor dem Spiel eine Vorahnung gehabt zu haben, denn die wiedergenesene Claudia Kern stand zwar mit im Aufgebot, wurde aber vorsorglich aufgrund der Härte im Spiel nicht eingesetzt.

(F.L.)
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