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Bayer-Frauen starten erst im Januar

Lokalsport: Bayer-Frauen starten erst im Januar
Die Frauen des SV Bayer müssen noch bis Januar warten, ehe die ersten Punkte um die Meisterschaft gespielt werden. Am ersten Dezemberwochenende startet hingegen das Team vom Trainergespann Pia Schledorn und Sibylle Kaisers in der ersten Runde der Euro-League. FOTO: SV BAyer Uerdingen
Bundesliga. Wasserball: Die Titelverteidigung der Meisterschaft und des Pokals wird diesmal kein Selbstläufer. Von Frank Langen

Für die Frauen des SV Bayer Uerdingen ist die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison nicht gerade dass, was sich das Trainergespann Pia Schledorn und Sybille Kaisers vorstellte. Aufgrund der im Dezember in Australien stattfindenden U18-Weltmeisterschaft hatten sich die Vereine auf dem Staffeltag auf einen späteren Saisonstart im Januar geeinigt.

Der SV Bayer ist allerdings schon vom 1. bis 4. Dezember in der ersten Runde der Euro League im Einsatz. In der Gruppe A, die in Utrecht ausgetragen wird, warten der dreimalige Europapokalgewinner Vouliagmeni NC (Griechenland), CN Sant Andreu (Spanien), NC Rethymno (Griechenland) sowie die Lokalmatadoren von Utrechtse ZSC auf Uerdingen. Zum Weiterkommen in Runde zwei reicht zwar der dritte Platz, aber mit Alyin Fry, Sophia Eggert als Spieler und Claudia Blumenkamp als Betreuerin wären dann drei Spielerinnen nicht mit dabei, da sie zu der Zeit schon in Richtung Australien abreisen müssen.

"Wir haben beim Verband versucht zu klären, ob die drei nachreisen können, aber der DSV hat da auf stur gestellt", sagt Sybille Kaisers. Eine weitere schlechte Nachricht gab es dann auch noch als Claudia Kern unerwartet verkündete, ihre Karriere mit sofortiger Wirkung zu beenden. Mit Testspielen gegen Bochum und niederländischen Mannschaften versuchen Schledorn und Kaisers nun das Bestmögliche für die bevorstehende Saison herauszuholen. Für Kern soll Bianca Seyfert mehr an Verantwortung übernehmen, da sie eine ähnliche Spielanlage hat wie Kern.

Einziger Neuzugang im Bayer-Team ist die Südafrikanerin Laura Newton, die am Niederrhein studiert, aber zwei Jahre inaktiv war. "Sie hat noch etwas an Rückstand und den muss sie erst mal aufholen", sagt Kaisers. In der Bundesliga selber hat sich nichts geändert. Bei den Frauen ist es bei den sechs Vereinen aus dem Vorjahr geblieben. Allerdings hat Bayer mit Chemnitz und Heidelberg zwei Konkurrenten hinter sich, die nicht unterschätzt werden dürfen. Der Abstand zum Titelverteidiger wird aufgrund von Verstärkungen mit Sicherheit enger werden. Es wartet also viel Arbeit auf Pia Schledorn und Sibylle Kaisers, denn der sechste Meistertitel in Folge wird kein Selbstläufer werden. Im Pokal ist Uerdingen aufgrund eines Freiloses schon für das Final-Four-Turnier Ende Januar qualifiziert. Gegner hier sind Heidelberg, Bochum und Chemnitz.

Quelle: RP
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