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Bayer-Frauen stehen wieder im Finale

Lokalsport: Bayer-Frauen stehen wieder im Finale
Bayers Wasserball-Frauen sind in Deutschland seit Jahren schon ohne echte Konkurrenz. Auch in dieser Saison verlor das Team nicht ein einziges Mal und zog souverän ins Finale ein. Dort wartet entweder Chemnitz oder Heidelberg auf die Auswahl von Trainerin Pia Schledorn (hintere Reihe rechts außen). FOTO: SVB
Bundesliga. Wasserball: Das zweite Halbfinalspiel gewannen die Frauen des SV Bayer Uerdingen gegen Blau-Weiß Bochum mit 14:8. Uerdingens Männerteam unterlagen gegen Spandau Berlin mit 7:10 und fahren nun in die Bundeshauptstadt. Von Frank Langen

Die Wasserball-Frauen des SV Bayer Uerdingen haben auch das zweite Halbfinalspiel im Kampf um die deutsche Meisterschaft gegen den SV BW Bochum gewonnen. Nach dem 14:9-Sieg aus dem Hinspiel folgte nun ein 14:5, welches den Einzug in das Endspiel perfekt machte. Beim zweiten Aufeinandertreffen brauchten die Bayer-Nixen im ersten Viertel eine lange Anlaufzeit, denn bis kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes stand es nur 2:1 für Bayer. Zwar lief es vom Ballbesitz her für die Uerdingerinnen besser als noch in Bochum, allerdings belohnten sie sich bei den Torabschlüssen nicht dafür. Erst 90 Sekunden vor der ersten Pause setzte es durch Claudia Blomenkamp und Bianca Seyfert einen Doppelschlag zum 4:1. Ab dem zweiten Viertel ergaben sich die Gäste vom Ruhrgebiet ihrem Schicksal, indem sie weitgehend junge Spielerinnen ins Wasser schickten. Der SV Bayer machte es seinem Gegner nach und wechselte ebenfalls kräftig durch, ohne das der Sieg dabei in Gefahr geriet. Wer im Finale der Gegner sein wird steht noch nicht fest. Der SV Chemnitz führt in der Serie mit 1:0 gegen Heidelberg, die restlichen Spiele sind heute und morgen.

Obwohl die Männer des SV Bayer Uerdingen im Halbfinale gegen die WF Spandau ihre wohl bisher beste Saisonleistung ablieferten, reichte es nicht zum Sieg. Die Gäste von der Spree gewannen das erste Spiel mit 10:7. Über weite Strecken hielt das Team von Trainer Kai Küpper gegen den Titelverteidiger mit, verpasste es allerdings, im ersten Spielabschnitt aus seinen Torchancen noch mehr zu machen. Im zweiten Viertel hatte Bayer dann eine kleine Schwächephase, die Spandau zur 6:3-Führung bis zur Halbzeit nutzte. "Wir haben da einfach nicht mehr richtig dran geglaubt, dass hier noch was für uns geht", sagte Bayer-Trainer Kai Küpper. In der zweiten Hälfte gelang es Küpper seine Mannschaft aufzurütteln. Während bei den Spandauern die lange Anreise sichtlich in den Knochen steckte, wurden von Bayer endlich mal die Spielzüge auch mit Toren belohnt. Zu Beginn des letzten Viertels stand es auf einmal 6:8 und Uerdingen roch wieder Lunte. Spandau schaffte es aber noch, den Vorsprung ins Ziel zu retten. "Das werden am Samstag und Sonntag zwei schwere Spiel in Spandau. Aber wir haben heute gewesen, dass sie nicht so souverän waren als noch in der Pokalendrunde, und das lässt uns noch ein wenig hoffen", sagte Küpper nach dem Spiel.

Quelle: RP
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