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Bayer-Nachwuchs bei European Junior Cycling Tour

Lokalsport: Bayer-Nachwuchs bei European Junior Cycling Tour
Fine Hess und Luka Zikoll starten bei der European Cycling Tour. FOTO: Bayer
Radsport. Fine Hess und Luka Zikoll sind aktuell bei Europas größtem Jugend-Radrennen im niederländischen Assen am Start.

Für die beiden jüngsten Lizenzfahrer des SC Bayer 05 Uerdingen, Fine Hess (9) und Luka Zikoll (8), steht in dieser Woche ein ganz besonderes Event an. Seit Montag nämlich sind beide bei der "European Cycling Tour" rund um das Städtchen Assen in den Niederlanden aktiv.

Diese ist die größte Veranstaltung ihrer Art für Jugendliche in Europa und zieht mittlerweile über 1000 Teilnehmer aus 23 Nationen - darunter auch solche außerhalb Europas wie die USA, Südafrika, Kanada, Curacao, Honduras, Neuseeland und Australien - an. Über insgesamt sechs Tage ringen die Teilnehmer im Alter von acht bis 18 Jahren um Siege und die verschiedenen Trikots für die Gesamtwertung (Gelb), die Sprintwertung (Grün), die Spezialwertung (Weiß), sowie die beste Fahrerin (rosa).

Seit über fünfzig Jahren findet dieses Event statt und hat in diesem Jahr etwas Besonderes im Programm: die Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren, Kriterium und im Klassiker. Nationalteams aus Norwegen, Dänemark, Litauen, Estland und Schweden nutzen diese Veranstaltung deswegen schon seit Jahren, um sich dem internationalen Vergleich zu stellen.

Analog dem gerade erst zu Ende gegangenen größten Radrennen der Welt, der Tour de France, sorgte ein Prolog am Montag für die erste Rangierung im Gesamtklassement. Es folgen zwei Kriterien, zwei Zeitfahren und drei weitere Etappen bis zum Samstag.

Fine Hess startet in der "Categorie I" gemeinsam mit den achtjährigen Jungs in einem Feld von 20 Rennfahrerinnen und Rennfahrern. Luka Zikoll muss sich in "Categorie II" mit der AK9 männlich und AK 10 weiblich in einem Teilnehmerfeld von 35 Startern behaupten. Zum Vergleich: Bei heimischen Rennen stehen nie mehr als fünf Fahrer pro Altersklasse am Start. Verschiedene Begleitfahrzeuge vermitteln außerdem das Flair einer großen Rundfahrt. Für die beiden Krefelder wird es also eine große Herausforderung und interessante Erfahrung, bei der sie auch viele Kontakte zu Fahrern anderer Nationen knüpfen und Freundschaften schließen können. So ist der Sport einmal mehr auch ein Mittel der Völkerverständigung.

(SvS)
 
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