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Lokalsport
BG RW Krefeld will Bundesligist bleiben

Billard. Der Billardclub geht mit leicht verändertem Team in die kommende Saison in der höchsten Spielklasse Von Günter Wagner

Die BG RW Krefeld ist für die kommende Saison in der Billard-Bundesliga gut gerüstet. Um den Spitzenspieler Thorsten Frings scharen sich Gerwin Valentijn, Barry van Beers, Wesley de Jaeger, Dirk Weeremanns und René Dericks, die allesamt gehalten wurden. Thomas Kerl und Orhan Erogul haben die Mannschaft verlassen und werden durch Ramazan Durdu von Sterkrade und Murat Gökmann ersetzt. "Es ist nicht falsch zu sagen, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen. Mein persönliches Ziel ist es, möglichst zur Mitte der Rückrunde den Klassenerhalt gesichert zu haben. Vielleicht können wir ja überraschen und eine Medaille anpeilen. Träume sollten erlaubt sein, solange man die Realität nicht aus den Augen verliert", sagt die Nr.1, Thorsten Frings.

In den vergangenen Wochen hatte es bei den Billard-Vereinen Aufregung gegeben. Das Präsidium des Dachverbandes hat eine Änderung der Sport- und Turnierordnung beschlossen. Diese Änderung betraf vor allem das Spielen in ausländischen Ligen. Bisher war es gestattet, in allen möglichen Ländern parallel zu spielen. Dies wurde jetzt nur auf einen ausländischen Verband beschränkt. Spielte also bisher ein deutscher Spieler ebenfalls in Holland und Belgien, hatte dieser sich nun zwischen beiden Ländern zu entscheiden. Auch für die Ausländer, die in Deutschland spielen, gilt dasselbe. Die Folgen wären verheerend gewesen. Zum einen sind die Planungen für die anstehende Saison bereits abgeschlossen, zum anderen würden die ausländischen Spieler dann wohl eher auf die Einnahmequelle Deutschland verzichten. Dies hätte als Folge wohl ein drastisches Absinken des Spielniveaus in der Bundesliga, die bislang als eine der stärksten Ligen gilt.

Massive Proteste aus der Billardwelt, durch Kommentierungen durch die DBU und auch durch das Verbandsgericht waren die Folge des Beschlusses. So blieb dem Dachverband nichts anderes übrig, als zurückzurudern und die alte Regelung wieder in Kraft zu setzen. Alle Mannschaften werden wieder melden und sich einen spannenden Kampf um die Platzierungen liefern. Es ist schwierig, einen Favoriten auszumachen. Magdeburg gilt mit dem Topduo Jaspers und Jelin als Geheimtipp.

Quelle: RP
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