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CHTC: Herren-Team peilt die Endrunde an

Lokalsport: CHTC: Herren-Team peilt die Endrunde an
Der Kader des CHTC in der Bundesliga-Saison 2017/18: Obere Reihe (v.l.): Jonathan Ehling, Max van Laak, Jakob Schmidt, Constantin Illies, Florian Pelzner, Lars Conzendorf, Sven Alex, Ronan Gormley. Mittkere Reihe (v.l.): Robin Rösch (Sportlicher Leiter), Wolfgang Panuschka (Physiotherapeut), Julius Breucker, Janick Eschler, Eric Knobling, Matthew Bell, Sebastian Binias (Co-Trainer), Matthias Mahn (Trainer). Untere Reihe (v.l.) Micheal Robson, Linus Butt, Luis Beckmann, Mark Appel, Anton Zickler, Felix Klein, Felix Wild. Auf dem Bild fehlen: Oskar Deecke, Linus Michler und Niklas Wellen. FOTO: CHTC
Bundesliga. Hockey: Die Auswahl von Trainer Matz Mahn startet am Sonntag in die neue Saison. Dietmar Alf scheidet aus dem Trainerstab aus. Von Oliver Schaulandt

Am kommenden Wochenende beginnt für die Herren-Mannschaft des Crefelder HTC die neue Saison in der Bundesliga. Und wenn es am Sonntag um 12 Uhr mit dem Heimspiel gegen den UHC Hamburg los geht, dann hat sich Einiges geändert rund um das Team - nicht nur in Sachen Spielzeit, die statt zwei mal 35 Minuten nun vier mal 15 Minuten beträgt und die vor allem am Anfang eine ziemliche Umstellung darstellen dürfte.

Eine Veränderung betrifft das Trainerteam: Dietmar Alf, der die "Goldene Generation" des Crefelder HTC vor gut zehn Jahren als verantwortlicher Chefcoach zu den größten Erfolgen der Vereinsgeschichte führte, scheidet aus dem Team auf eigenen Wunsch hin aus. Unter seiner Regie gewannen seinerzeit die Krefelder um die Witthaus-Brüder Matthias und Tim und Wess-Brüder Benny und Timo sowie Olympiasieger Christian Schulte den bislang einzigen Titel als Deutscher Meister, wiederholten den Triumph auch in der Halle und gewannen anschließend sowohl im Feld als auch in der Halle den Europapokal der Landesmeister.

Nachfolger von Alf wurde seinerzeit Matthias "Matz" Mahn, der seither die Geschicke der Herren leitet und auch jetzt wieder die Fäden in der kommenden Saison ziehen wird - übrigens nicht mehr nur in Krefeld, sondern auch in Köln: Weil ein Großteil des Teams dort studiert, trainiert der CHTC künftig zweimal in der Woche in der Domstadt. "Wir wollen das Mal probieren. So reduzieren wir auch die Fahrtzeiten", sagt Matz Mahn. Seine Mannschaft hat auch im Kader einige Veränderungen hinter sich. "Die drei van Bommels", wie Mahn einst seine drei Niederländer Roderick Laurens Musters, Marcel Balkestein und Joris Leon Eshuis bezeichnet hatte, haben dem Verein den Rücken gekehrt. Balkestein und Eshuis haben, wie auch Torhüter Niklas Sakowsky, ihre Karriere beendet. Musters zog es zum Dauerrivalen Uhlenhorst Mülheim. Zum Düsseldorfer HC wechselten Max Cirener und Christian von Ehren, Jonas Holtmanns spielt künftig für Schwarz-Weiß Köln und Felix Waffenschmidt für Krefelds eigenen Zweitvertretung. "Wir haben den Kader bewusst etwas ausgedünnt. In der vergangenen Saison hatten wir soviele Spieler im Kader, dass schon der eine oder andere unzufrieden war. das wollen wir jetzt vermeiden", sagt Matz Mahn, der einen gravierenden Ausfall hinnehmen muss: Nationalspieler Niklas Wellen, der in Rio mit dem Nationalteam Bronze gewann, legt ein Auslandssemester in Boston/USA ein und steht daher in der Hinrunde und der Hallensaison nicht zur Verfügung. "Das schmerzt uns sehr, aber gehört eben dazu", sagt Mahn.

Den acht Abgängen stehen daher auch nur drei Zugänge gegenüber. Vom Mannheimer HC wechselt Jonathan Ehling nach Krefeld. Außerdem kommen die beiden irischen Nationalspieler Matthew Bell und Michael Robson als Verstärkung ihres Nationalmannschaftskapitäns Ronan Gormley nach Krefeld. "Mal sehen, ob die beiden zum Einstand einen guten Whiskey mitbringen", witzelte schon CHTC-Kapitän Florian Pelzner.

Das Erreichen der Endrunde hat sich der Kapitän als Ziel auf die Fahne geschrieben. Sein Trainer ist da noch etwas reservierter: "Wir wollen oben mitspielen", sagt Mahn, der zu den Teams ganz oben in der Liga Harvestehude, Mülheim, Mannheim und Köln zählt. Diese Vier werden wohl die Teams sein, die wie auch Krefeld um den Einzug in die Endrunde kämpfen werden. "Aber vielleicht ist auch noch eine Überraschungsmannschaft dabei. Die Liga ist in den vergangenen Jahren immer besser geworden, und auch diesmal ist die Qualität weiter gestiegen", sagt Mahn.

Quelle: RP
 
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