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CHTC-Männer bleiben am Spitzenduo dran

Lokalsport: CHTC-Männer bleiben am Spitzenduo dran
Der Tabellenführer Düsseldorfer HC war gestern mehr als eine Nummer zu große für die Damen des Crefelder HTC. Der Aufsteiger in die Bundesliga ging mit 0:9 regelrecht unter. Aber: In der Tabelle bleiben die Krefelder auf dem vierten Platz von sechs Teams in der Westgruppe. FOTO: Thomas Lammertz
Damen-Bundesliga. Hockey: Die Herren holen vier Punkte. Für die Damen gab's gegen die Top-Teams Mülheim und Düsseldorf hohe Niederlagen. Von Oliver Schaulandt

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim wurden im Samstagsspiel gegen Aufsteiger Krefeld ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit 1:6 unterlag der CHTC dort, und entsprechend sauer war Trainer Frank Staegemann: "Wir haben definitiv mehr Potenzial, als das, was wir heute abgerufen haben. Am Ende geht das Ergebnis so in Ordnung, da wir nicht so viele Nadelstiche setzen konnten, wie wir uns vorgenommen haben." Gestern dann folgte eine deftige 0:9-Niederlage gegen Tabellenführer Düsseldorfer HC. "Wir wussten, was uns erwartet. Niemand ist geknickt. Düsseldorf spielt einfach in einer anderen Liga", sagte Co-Trainer Peter End.

An der Platzierung des CHTC in der Tabelle ändert sich mit weiterhin sechs Punkten allerdings nichts: Der Aufsteiger bleibt Drittletzter; das Duell der beiden Schlusslichter Leverkusen und Essen gewannen die Leverkusener und sind nun mit drei Zählern Rückstand auf Krefeld Vorletzter vor Essen, das noch keinen Punkt eingefahren hat.

"Wir sind nun mal in einer Gruppe mit dem Meister, dem Vizemeister und Rot-Weiß Köln. Dafür haben wir schon Leverkusen und Essen geschlagen und gehen positiv ins neue Jahr", sagte End. Leisten sich die Krefelderinnen in der Rückrunde keinen Ausrutscher gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib, spielen sie auch nächstes Jahr in der Bundesliga. "Wir wollen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln und irgendwann auch mal die Großen ärgern." Am Sonntag war das freilich noch nicht der Fall. Aber die Laune ließ sich niemand verderben.

Weil es gegen den haushohen Favoriten aus der Landeshauptstadt ohnehin nichts zu verlieren gab, spielten die Krefelderinnen munter nach vorne. "Wir wollten uns nicht in die Opferrolle zurückziehen und gucken, dass es nicht zu hoch wird. Wir wollten im Rahmen der Möglichkeiten mitspielen und vielleicht ein Tor erzielen." Das klappte zwar nicht, aber vor allem in der Schlussphase kamen die CHTC-Damen immerhin zu einigen Chancen.

Tags zuvor gegen Mülheim stand Krefeld von Beginn an tief in der eigenen Hälfte und setzte auf Konter. Dennoch führte Mülheim nach 23 Minuten bereits mit 3:0, ehe Johanna Wüterich noch vor der Pause für das einzige Krefelder Tor sorgte. Auch im zweiten Abschnitt spielte sich das Geschehen meist um den CHTC-Kreis ab - Krefeld holte nicht mal mehr eine Strafecke heraus.

Quelle: RP
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