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Lokalsport
CHTC startet mit Personalsorgen in die Spielzeit

Hockey-Bundesliga. Wenn der Crefelder HTC heute um 16 Uhr bei Uhlenhorst Mülheim zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der Bundesliga zum Einsatz gebeten wird, dann greift er nicht nur zum Stock, sondern geht auch gleich daran. Denn die Personalsituation ist nicht einfach für Chefcoach Matz Mahn. Seine vier Olympiafahrer Linus Butt, Oskar Deecke, Niklas Wellen und der Ire Ronan Gormley sind noch in der Erholungsphase nach dem Turnier in Rio - ob sie schon in Bestform sind, bleibt abzuwarten. "Auch vom Kopf her konnte man merken, dass die Jungs mal abschalten mussten", sagt CHTC-Vorsitzender Dirk Wellen, der seinen Sohn nach Rio begleitet hatte. Von Oliver Schaulandt

Doch nicht nur die Olympiafahrer, auch noch weitere Spieler sind angeschlagen. Max van Laack etwa ist noch in der Erholungsphase nach seinem Fußbruch. Lars Conzendorff musste sich einer Nieren-Operation unterziehen und dürfte wohl erst zur Rückrunde überhaupt wieder einsatzfähig sein. "Da müssen wir jetzt eben das Beste daraus machen", sagt Matz Mahn, dem es nicht sonderlich in den Kram passt, dass die Liga ausgerechnet in dieser Situation mit mehreren Doppelspieltagen in Folge startet. So bleibt am Samstag nach der Partie nicht viel Zeit in Mülheim, weil schon am Sonntag um 12 Uhr mit dem Heimspiel gegen Nürnberg die nächste Aufgabe auf seine Mannschaft wartet. "Immerhin brauche ich die Jungs gegen Mülheim nicht zusätzlich noch zu motivieren. Das geht schon wie von selbst", sagt Mahn ob der langjährigen Rivalität der beiden Clubs. In der Vorbereitung hatten die Krefelder mit 2:1-Toren gegen Nürnberg gewonnen. Aber jetzt, wo es um Punkte geht, werden die Karten wohl neu gemischt.

Während der Trainer Mannheim und Köln zu den Teams zählt, die in der Schlussabrechnung zu jenen Mannschaften gehören, die sich um die Endrundentickets balgen, dürften Nürnberg und die beiden Aufsteiger Klipper Hamburg und Lichterfelde wohl eher unten anzusiedeln sein. Der CHTC freilich will in die Play-offs einziehen, und dazu wäre ein guter Start natürlich wichtig.

Quelle: RP
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