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Lokalsport
CRC-Achter wollen auch an Europas Spitze

Krefeld. Rudern: Bei der Rowing Championsleague in Berlin hoffen die Krefelder auf einen leichten Wettbewerbsvorteil.

Am nun anstehenden Wochenende wird zum zweiten Mal die Rowing Championsleague in Berlin auf der Spree ausgetragen. Von der Oberbaumbrücke geht es auf 350 Metern vorbei an der Eastside Gallery und der Mercedes Benz Arena. 16 Männerachter und ein Dutzend Frauenachter kämpfen um die Europäische Sprintkrone. Besonders spannend: Die ausländischen Teams, die unter anderem aus England, Ungarn, Dänemark, der Schweiz und Polen kommen, sind eine absolute Unbekannte. Dennoch ist davon auszugehen, dass es den internationalen Teams an Sprint-Erfahrung fehlen wird, da ein etabliertes Ligen-System wie in Deutschland bisher einmalig ist. Für Deutschland geht unter anderem der Crefelder Ruder-Club an der Start, der sich in der vergangenen Woche bei den Herren zum nunmehr siebten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft gesichert hatte sowie der Frauenachter des CRC, der die Saison als Tabellendritter abgeschlossen hat.

Trotz des vermeintlichen Vorteils, dass in anderen Ländern keine Wettbewerbe wie die der Bundesliga ausgetragen werden, wollen die Krefelder Ruderer keinesfalls ihre Gegner auf die leichte Schulter nehmen. "Wir werden uns jedoch hüten, die ausländischen Teams zu unterschätzen. Unser Hauptaugenmerk wird allerdings auf Frankfurt als Vize-Liga-Champion liegen", betont Co-Schlagmann Alexander Thierfelder. Die Krefelder Männer werden allerdings nicht in Top-Besetzung an den Start gehen können, gehen aber davon aus, dass sie bei dem Rennen dennoch eine gute Rolle spielen können.

Auch die Frauen werden sich vorrangig auf die inländische Konkurrenz fokussieren. "Vielleicht gelingt es uns, Vizemeister Minden oder dem Ligachampion vom RV Rauxel einen Streich zu spielen", sagt Schlagfrau Theresa Lomertin. Doch auch hier gilt es, die vermeintlich sprintunerfahrenen ausländischen Teams im Auge zu behalten.

Begleitet wird die Veranstaltung übrigens vom ZDF mit Onboard-Kameras, um eine bisher einmalige Medienpräsenz des noch jungen Ruder-Sprintsports zu forcieren.

(LM/oli)
 
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