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Lokalsport
CRC-Frauen landen auf dem zweiten Tabellenplatz

Rudern. Die Frauen des Crefelder Ruderclubs haben es verpasst, es den Männern gleichzutun und Deutsche Meister zu werden. In Berlin landete die Auswahl aus Krefeld lediglich auf dem fünften Platz, so dass es nicht mehr reichte, um sich in der Gesamtwertung noch am führenden Achter aus Minden vorbeizuschieben. Dennoch gab es Grund zum Jubeln für das Team, das in der Besetzung Mona Benger, Sara Davids, Theresa Lomertin, Carolin Staelberg, Marisa Staelberg, Johanna te Neues, Katrin Fliegenschmidt, Franziska Horbach, Viktoria Voigt, Michaela Staelberg und Steuermann Philipp Grunenberg angetreten war: Die Platzierung langte aus, um Vizemeister zu werden - mit vier Zählern Rückstand auf Minden, aber auch vier Punkten Vorsprung vor dem Drittplatzierten, den Damen aus Lübeck.

Bei den Männern stand die Entscheidung, dass Krefeld sich einmal mehr die Krone aufsetzen würde, schon vor dem letzten Wettkampf fest: zu groß war der Vorsprung des Teams aus Krefeld, das sich freilich mit einem Sieg aus der Saison verabschieden wollte. Das wiederum hätte nämlich bedeutet, dass der CRC alle Rennen in dieser Bundesliga-Saison gewonnen hätte. Doch daraus wurde nichts: Achim Behrens, Lars Henning, Matthias Keulen, Moritz Koch, Jonas Mark, Larus Melka, Michael Naß, Moritz te Neues, Dirk Marterer, Andreas Baloghy und Steuerfrau Denise Krins kamen einen Wimpernschlag von drei Zehntel Sekunden hinter dem Boot des Emscher Hammers ins Ziel und wurden somit Zweite der Abschlusregatta. In der Schlusstabelle aber blieb der CRC, der seit Bestehen der Liga immer Meister wurde, mit weitem Abstand vorne: Zehn Zähler beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Mülheim.

Gestern stand das Finale der Champions League an. Dort bekamen die Männer die physische Doppelbelastung von acht am Wochenende zu absolvierenden Rennen zu spüren: Der Halbfinalsieg gegen den Auswahlachter vom Olympiastützpunkt Berlin, mit Olympiasieger Hans Gruhne verstärkt, war ein Kraftakt. Im Finale hieß der Gegner CA Lyon, Zeitfahrsieger aus Frankreich, der alle Vorrennen mit Bravour dominierte und Vorjahressieger Dukla Prag besiegte.

Ein schneller Crefelder Start und eine kraftvolle Nachstartphase signalisierte den Franzosen, dass mit dem Deutschen Rekordmeister auch nach vier Rennen in der Bundesliga zu rechnen ist. Lyon hatte ab der Streckenhälfte eine Antwort parat. Die Franzosen kamen im letzten Renndrittel immer mehr auf und zogen auf der Ziellinie gleich mit dem CRC. Der Zielfoto-Entscheid: "Totes Rennen" und absolute Zeitgleichheit für beide Teams - ein Ergebnis, das in die Geschichte des Sprintruderns eingehen wird. So wurde der Titel des internationalen Sprintchampions aufgeteilt, und der aktuelle Achter-Olympiasieger Andrew Triggs- Hodge, Member of the Order of the British Empire, gratulierte den Männern vom Elfrather See mit den Worten: "Great Race, Gentlemen!"

(oli)
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