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Lokalsport
CRC-Großaufgebot startet beim Schweizer Basel Head

Rudern. Wenn der Deutschlandachter ruft, kann sich keiner entziehen. Lukas Geller vom Crefelder Ruder-Club ist der Nutznießer. Ralf Holtmeyer hat gesundheitliche Probleme, und da Geller schon mal im Training ausgeholfen hatte, darf er auch am Wochenende im Olympiaachter ran. "Das ist schon toll, dass ich mitrudern darf bei den As aber ich weiß auch, dass ich der Ersatzmann bin", sagt Geller.

Die Bundesligateams des CRC wollen in der Clubwertung weit nach vorne fahren. Auch die U23 Recken Leske, Follert und Schulte-Bockholt starten im Nachwuchsboot. Die Strecke geht über 6,4 Km mit Wende auf dem Rhein. Zuvor gibt es noch eine Sprintwertung über 500 Meter, die die Seidenstädter für sich entscheiden möchten.

Für die Steuerleute wird es kein einfacher Job, die Strömung auf dem Rhein mit der Wende ist schwierig zu fahren und auch eine Meisterleistung, das Boot auf Kurs zu halten. Doch Denise Krins hat die Männer schon in dieser Saison zum Meistertitel geführt, da sollte der Kurs in Basel auch zu bewältigen sein. Aufgeregt ist Philipp Grunenberg, der in dieser Saison zum ersten Mal den Frauenachter gesteuert hat und in Basel seine Feuertaufe bei schwierigen Bedingungen erlebt. "Wir werden morgens im Training nochmal üben, und Philipp kann sich ein Bild von der Strömung und den Bojen machen", sagt Schlagfrau Miriam Davids.

Für die U23-Männer wird es die Verfolgerrolle. "Natürlich wollen wir den Deutschlandachter jagen, und bei so einer Strecke ist auch alles möglich, zumal die Olympioniken noch nicht so lange wieder im Training sind", sagt Marc Leske.

(ST/oli)
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