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CRC-Männerachter holt "Holzmedaille"

Lokalsport: CRC-Männerachter holt "Holzmedaille"
Platz vier beim Championsleague-Finale: der CRC-Männerachter in der Besetzung Michael Naß, Alexander Thierfelder, Marc Leske, Moritz te Neues, Matthias Keulen, Leonhard Zerni, Larus Melka, Achim Behrens und Steuerfrau Denise Krins. FOTO: CRC/ Alexander Pischke
Rudern. Lange Gesichter gab es für den erfolgsverwöhnten Ruderachter des Crefelder Ruderclubs beim Championsleague-Finale auf der Spree. Der Deutsche Meister wurde ersatzgeschwächt nur Vierter. Die Frauen gewannen hingegen Silber.

Beim zweiten Championsleague-Finale auf der Spree in Berlin haben die Frauen des Crefelder Ruderclubs die Silbermedaille errudert. Der Männerachter enttäuschte Ersatz geschwächt mit dem vierten Rang und verpasste erstmals seit 2009 auf einem Wettkampf die Medaillenränge.

Die Frauen ruderten im Zeitfahren auf den vierten Rang, hinter den Ligachampions aus Rauxel, dem Boot aus Minden und Slavia Prag. Im Halbfinale trafen die Krefelder (Theresa Lomertin, Henriette te Neues, Rebekka Klemp, Theresa Hülsmann, Miriam Davids, Carolin Staelberg, Katrin Schürmann, Mona Benger, Steuerfrau Alexandra Rogosch) auf den Zeitfahrsieger Slavia Prag. Eine im Startspurt herausgefahrene halbe Länge reichte trotz eines technischen Fehlers zum Einzug ins Finale. Dem Ligachampion aus Rauxel war man allerdings nicht gewachsen, so dass am Ende Platz 2 zu Buche stand. "Wir sind mit der Silbermedaille sehr zufrieden, im Vergleich zu Liga-Bronze noch mal eine Steigerung", sagte Schlagfrau Theresa Lomertin

Die Männer (Michael Naß, Alexander Thierfelder, Marc Leske, Moritz te Neues, Matthias Keulen, Leonhard Zerni, Larus Melka, Achim Behrens, Steuerfrau Denise Krins) starteten mit einem zufriedenstellendenzweiten Platz im Zeitfahren, 3/100 hinter Erzkonkurrent Frankfurter RG Germania. Aber auch beim Männerachter musste auf Grund von Krankheiten und beruflicher Verpflichtungen auf Urgestein Lars Henning, Robin Ponte und U23 Weltmeister Laurits Follert verzichtet werden. Im Achtelfinale wurde der spanische Meister Tortosa mit über einer Bootslänge besiegt. Doch schon im Viertelfinale zeichnete sich ab, dass eine Wiederholung des Sieges vom vergangenen Wochenende nicht einfach werden würde. Zwar wurde der Aufsteiger DWB Holding Achter aus Berlin ausgeschaltet, doch ließ der Rekord-Ligachampion die Dominanz vergangener Wettkämpfe vermissen, zu markant waren die Ausfälle der Leistungsträger. Im Halbfinale kam schließlich das Aus gegen eine mit Nationalmannschaftskanditaten gespickte Auswahl aus Berlin.

Da auch die Frankfurter sich im zweiten Halbfinale nicht gegen Dukla Prag durchsetzten, hieß es im Rennen um Bronze Vize-Ligachampion gegen Ligachampion 2015. Und diesmal hatten die Frankfurter, die in Original Besetzung antraten, das bessere Ende für sich. Nach starkem Start und der Führung für Krefeld kamen die Frankfurter über die zweite Streckenhälfte, auf der der CRC-Achter vom Elfrather See, der sich mit dem welligen Wasser schwer tat und schließlich mit knapp 3/10 Sekunden den kürzeren zog. "Wir konnten den Spannungsbogen vom letzten Wochenende leider nicht aufrechterhalten, eine bittere Niederlage für uns, die Ausfälle konnten wir nicht richtig kompensieren", resümiert Matthias Keulen.

Für beide Teams gibt es nun erst einmal eine kurze Verschnaufpause, bevor die letzten Saisonhöhepunkte mit der NRW-Landesmeisterschaft und der deutschen Sprintmeisterschaften in Wiesbaden am 11. Oktober anstehen.

(ST/LM/oli)
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