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Lokalsport
CRC-Männerachter ist zum 7. Mal in Folge Ligachampion

Krefeld. Rudern: Seit Bestehen der Ruder-Bundesliga hat der Crefelder Ruderclub bei den Männern immer den Titel geholt.

Für den Crefelder Ruder-Club war 2015 ein Jahr mit vielen Highlights. Allen voran stehen sicherlich die Silbermedaillen von Lisa Schmidla und Jonathan Rommelmann bei der WM in Auigebelette in Frankreich und die Goldmedaillen von Laurits Follert und Jonathan Rommelmann bei der U23 WM in Plovdiv in Bulgarien. Insgesamt haben 13 Athleten des CRC für Deutschland auf internationalen Titelkämpfen gerudert. Der Männerachter wurde zum siebten Mal in Folge Ligachampion bei der Ruder-Bundesliga (das brachte dem Club sogar eine Frage in der Fernsehsendung NRW-Duell ein), und die Frauen schaffen nach einem schwierigen Jahr noch den Sprung auf den dritten Platz.

Für Johanna te Neues war schnell klar: sollte es mit der A-WM nicht klappen, dann würde sie gerne den Universiade Vierer in Nanjing in Korea fahren wollen. Ohne Probleme qualifizierte sich die Lehramtsstudentin der Uni Essen/Duisburg mit ihrer Mannschaft. Am Ende fuhren sie souverän in das Finale und sicherten sich dort nach einem harten Kampf die Silbermedaille.

Seit Bestehen der Bundesliga heißt der Ligachampion bei den Männern immer CRC. Dabei sah es lange so aus, als ob die Männer vom Niederrhein in diesem Jahr den Titel an die "Maschinen vom Main", die Frankfurter Germania verlieren würden. Zum Herzschlag-Halbfinale kam es im Ligafinale in Hamburg. Die Vorrennen und die Auslosung, machten das frühe aufeinander treffen der beiden Ligarivalen möglich. Klar war, wer das Halbfinale für sich entscheidet, der wird Ligachampion - und noch nie hatte der CRC-Achter in Hamburg verloren. So sollte es auch an diesem Jahr sein. Ein an Dramatik nicht zu überbietendes Rennen, in dem der CRC die entscheidenden Zentimeter vor den Frankfurtern blieben. Das Finale gegen Hamburg, welches der CRC auch gewann, wurde aufgrund der Dramatik des Halbfinales und der damit gewonnen Meisterschaft, fast zu einem belanglosen Rennen. Am Rande noch dazu: Der erfolgreichste Bundesliga-Ruderer der Krefelder ist übrigens Lars Henning, der bisher bisher jedes Ligarennen mitgefahren ist, diesmal als Schlagmann.

Der Frauenachter musste anfangs der Saison auf viele Stammkräfte verzichten, die beruflich verhindert oder bald Mutter werden würden. Die Ausfälle waren nur schwer zu kompensieren. Entsprechend unstet waren die Ergebnisse von Platz eins bis zum sechsten Platz, der für die CRC-Frauen mehr als ungewöhnlich ist, war in dieser Saison alles zu finden. Ähnlich wie bei den Männern entschied auch das Ligafinale in Hamburg, ob es noch für einen Treppchenplatz reichen würde. Dort fiel bereits im Achtelfinale die Entscheidung. Der Achter aus Hannover, der knapp vor den CRC-Girls lag, konnte bezwungen werden. Zudem wurde auch das Finale gewonnen und in der Endabrechnung der Meisterschaft der dritte Platz errungen. Versilbern konnten die Damen dann noch eine Woche später ihre Ruderkünste, beim Champions League Final in Berlin. "Alles in allem, trotz einer schwierigen Ausgangslage, eine erfolgreiche Saison für die Girls vom CRC", bilanziert Trainerin Sabine Tshäge.

(ST/oli)
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