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Lokalsport
CRC: U23-Ruderer erfolgreich

Rudern. In Ratzeburg siegten Laurits Follert, Jacob Schulte-Bockholt und Marc Leske mit dem Achter, Michaela Staelberg gewann einmal und wurde Dritte.

Das Trio des Crefelde Ruderclubs um U23 Weltmeister Laurits Follert, Jacob Schulte-Bockholt und Marc Leske hat bei der Internationalen Regatta in Ratzeburg im Achter den Sieg eingefahren. Vom Start an führte Schlagmann Leske den "kleinen Deutschlandachter", wie der U23 Achter mit den bis zu 2-Meter-Recken gerne genannt wird, auf Siegkurs. Bei 1500 Metern bauten sie den Vorsprung auf Frankreich auf fünf Sekunden (2,5 Bootslängen) aus. Mit 4,5 Sekunden siegte Deutschland vor Frankreich und Polen. "Wir haben einen guten Streckenschlag gefunden, der sehr effektiv war, gerade die mittleren 1000 Meter haben richtig gut geklappt", schwärmte Leske. Lukas Geller erruderte in Renngemeinschaft Platz vier.

Ebenfalls ungefährdet siegte Jonathan Rommelmann mit Partner Philipp Grebner aus Mainz im leichtgewichtigen Doppelzweier. Damit unterstrichen die U23 Weltmeister ihre Ambition, auch in diesem Jahr wieder voll angreifen zu wollen. "Für uns ist der Doppelzweier, der ja olympisch ist, am wichtigsten, und hier haben wir Samstag erneut bewiesen, dass mit uns zu rechnen ist", sagte Rommelmann.

Seine Vereinskollegin Michela Staelberg gilt als feste Größe im Deutschen U23-Doppelvierer, jetzt zeigte die Crew um Schlagfrau Tina Christmann (Hanau), Frauke Hundeling (Hannover), Juliane Faralisch (Frankfurt) und Staelberg, was in ihnen steckt. Mit etwas mehr als einer Bootslänge Führung gewannen die Deutschen vor den U23 Weltmeisterinnen aus Polen, die in Gent vor vier Wochen noch uneinholbar erschienen. Doch am zweiten Tag drehten die Polinnen den Spieß um und siegten, und auch noch der zweite Deutsche Doppelvierer schob den Bugball davor. "Das waren ein bisschen zu viele Rennen für uns. Die Polinnen und auch der andere Vierer von uns, sind nur den Vierer gefahren und nicht wie wir vorher noch den Doppelzweier", sagte Staelberg.

Ebenfalls wechselhafte Ergebnisse wies Sophie Baloghy mit ihren Partnerinnen Vera Spanke (Neuss), Christine Stöhner und Ella Cosack (beide Berlin) auf. Sensationell setzten sie sich gegen die stärker eingeschätzten Boote aus Frankreich und Polen durch und sicherten sich damit den Sieg. Einen Wiederholungserfolg blieb allerdings aus, das Quintett musste sich mit dem letzten Platz anfreunden. "Das haben wir heute verbockt,. Von Anfang an sind wir nicht ins Rennen gekommen. Das wir das besser können haben wir ja gestern gezeigt", sagte Baloghy.

Jacob Gebel und Lukas Geller ruderten sich in das Finale des Zweier ohne Steuermann und werden dort hinter dem Deutschen U23 Boot zweiter. Für die junge Crew ein sehr gutes Ergebnis. Henriette te Neues ruderte in das Finale im leichtgewichtigen Doppelzweier und wwurde hier siebtes Boot. Im Doppelvierer belegte sie hinter dem Deutschen U23 Vierer, den Französinnen und Däninnen den vierten Rang.

(ST/oli)
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