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Lokalsport
CRC verpasst in London die Top-Ten

Lokalsport: CRC verpasst in London die Top-Ten
Die Achter-Besetzung von London konnte nach der Überreichung der Medaillen für Platz neu schon wieder lachen: Hinten v.l. Larus Melka, Moritz te Neues, Andreas Baloghy, Matthias Keulen, Vorne v.l. Michael Naß, Lars Henning, Moritz Koch, Denise Krins, Jonas Mark
Rudern. Das Achter-Team haderte bei der größten Regatta der Welt mit den Zielzeiten.

Mit gemischten Gefühlen kehrten die Männer aus dem Achter des Crefelder Ruderclubs aus London zurück. Das Ergebnis bestätigt nicht die guten Trainingsleistungen. Nach einer kurzen Schrecksekunde am Samstag, denn Unbekannte hatten die Ruderriemen des CRC in die Themse geworfen, fokussierte sich das Team wieder voll und ganz auf das ausgegebene Ziel: eine Top Ten-Platzierung bei der größten Achterregatta der Welt.

Um 13.30 Uhr startete der CRC- Achter von Platz 22 ins Rennen. Nach einem knackigen Startspurt fand die Mannschaft schnell in den Streckenschlag. Mit 35 Schlägen pro Minute näherte man sich dem Ziel in Putney. Bei starkem Seiten-Gegenwind musste auf Höhe der Hammersmith Bridge der Achter der Universität Edinburgh nach hartem Bord an Bord Kampf knapp ziehen gelassen werden. Doch die Krefelder steckten nicht auf und ruderten mit dem bewährten 350-Meter-Schlussspurt ins Ziel, der schon in Brügge zwei Wochen zuvor Platz zwei gerettet hatte. Ein gelungenes Rennen, da waren sich alle einig, doch das Ergebnis war ernüchternd, Platz 28, nur drittbestes deutsches Boot und Platz neun in der Rangliste der besten Boote vom europäischen Festland. Viele befreundete Teams waren ebenfalls sehr überrascht bzw. enttäuscht über ihr Abschneiden. Obwohl ein berechtigter Grund bestand, die Zielzeiten anzuzweifeln, beschloss die Mannschaft, das Ergebnis sportlich zunehmen und keinen Protest einzulegen. "Wir sind ein gutes Rennen gerudert und wissen was wir Können. Wenn das tatsächlich unsere Leistung widerspiegelt, müssen wir das akzeptieren", fasst Bugmann Matthias Keulen das Wochenende zusammen. Nun gilt es, den Bundesligastart in gut acht Wochen vorzubereiten und bis dahin ist die vermeintliche Schmach ganz sicher zu vergessen.

Quelle: RP
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