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Lokalsport
Crefelder Ruderclub kämpft um die Titelverteidigung

Bundesliga. Rudern: Am Samstag ist der letzte Renntag der Ruder-Bundesliga. In Hamburg geht der CRC mit seinen stärksten Teams an den Start.

Am Samstag wird der letzte und somit finale Lauf der Ruder-Bundesliga auf der Binnen-Alster entlang des Junfernstiegs in Hamburg ausgetragen. Der Finaltag ist in der Saison 2015 an Spannung kaum zu überbieten, denn bei den Männern entscheidet das letzte Rennen über die Tabellenspitze, während die Frauen vom Crefelder Ruderclub noch auf der "letzten Rille" mit aufs Treppchen der besten drei wollen. Für dieses Unterfangen hat der CRC nochmal alle Spitzenkräfte aufgeboten.

Nachdem der CRC-Männerachter in Leipzig das Rennen im Finale souverän für sich entschieden hatte, ist es an der Tabellenspitze eng geworden. Krefeld liegt nunmehr einen Punkt hinter Frankfurt. In Hamburg kommt es nun zum Show-down mit den "Maschinen vom Main" gegen die "Männer vom Niederrhein". Nur wer das Finale für sich entscheidet, darf sich Ligachampion 2015 nennen.

Für die CRC-Recken vom Elfrather See ist das Ziel klar, sie wollen erneut den Titel verteidigen und auf der Alster einmal mehr triumphieren. Denn seit Bestehen der Bundesliga im Jahr 2009 ist der Krefelder Achter ungeschlagen. Auf der lediglich 270m langen Strecke hat das Team zudem noch nie verloren, sodass es auch in diesem Jahr ihre Startschnelligkeit wieder unter Beweis stellen will. Verstärkung haben sich die Krefelder durch Laurits Follert, dem U23-Weltmeister, geholt. "Wir haben in den letzten Wochen sehr hart trainiert und wollen in Hamburg nochmal den Sprung an die Tabellenspitze schaffen", gibt Schlagmann Lars Henning die Richtung für seinen Achter vor. Henning weiß wovon er spricht, ist er doch einer der wenigen Ruderer, die seit sechs Jahren jedes Rennen in der Liga mitgefahren sind, also ein echtes "Urgestein", das weiß, wie man dem Druck stand hält und die entscheidenden Meter im richtigen Moment macht.

Für die CRC-Schlagfrau Theresa Lomertin vom Frauenachter ist klar, dass in Hamburg noch einmal alles gegeben wird, um die wichtigen Punkte für einen Treppchenplatz zu holen. Dabei müssen die Damen vor dem Hannoveraner Achter liegen, nur dann können sie den dritten Platz in der Tabelle belegen und somit Bronze mit nach Hause nehmen. Durch den sechsten Platz, den das Team in Leipzig errudert hatte, sind die Frauen vom DRC Hannover mit einem Punkt Vorsprung an dem Frauenachter aus Krefeld vorbeigezogen. Auch bei den Frauen gibt es in Form von den international Erfahrenen Ruderinnen, Sara und Miriam Davids sowie Johanna te Neues, nochmal Verstärkung für den Achter. "Wir haben gute Chancen, am letzten Renntag noch einmal Punkte in der Tabelle gut zu machen. Das Training ist erfolgreich verlaufen, und wir können mit einem starken und erfahrenen Team in Hamburg an den Start gehen. Der dritte Platz der Gesamtwertung ist unser klares Ziel, und mit einem Treppchenplatz in der Tageswertung könnten wir unsere durchwachsene Saison noch einmal erfolgreich abschließen", sagte Henriette te Neues vor dem entscheidenden Wochenende.

(MB/ST/oli)
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