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Lokalsport
Das Hülser Schicksal liegt nicht mehr in den eigenen Händen

Bezirksliga 3. Fußball: Der offensivsstarke VfL Tönisberg gastiert beim Meister SV Schwafheim. Sevelen darf gegen Bracht nicht punkten, sonst steigt Hüls ab.

Der Abstiegskrimi für den Hülser SV, der sein Schicksal seit dem vergangenen Sonntag trotz des "Dreiers" in Broekhuysen, das dadurch neben TuS Xanten als zweites Team runter in die Kreisliga A muss, allerdings nicht mehr in den eigenen Händen hat, geht weiter. Und dabei schauen die Grünhemden viel weniger auf ihr eigenes Heimspiel gegen die abgeschlagenen Xantener - hier ist allemal mit einem deutlichen Erfolg zu rechnen -, als vielmehr auf die parallel laufende Begegnung des SV Sevelen gegen die TSF Bracht. Holen die Platzherren hier nur einen Zähler, ist die tolle Aufholjagd des Teams um den scheidenden Trainer Stefan Poetters wahrscheinlich für die Katz gewesen, weil die Tordifferenz kaum aufzuholen ist - oder für die Hülser müsste am Ende ein Erfolg mit 15 Toren Unterschied stehen. Gewinnen die Sevelener aber, wäre selbst so ein Kantersieg nur noch Makulatur. Einen etwas faden Nachgeschmack hinterließen bei den Hülsern die beiden überraschenden Auswärtssiege der Sevelener bei den Nachbarn Moers und Lintfort.

Mit 101 Toren stellt der VfL Tönisberg die mit Abstand beste Offensive der Liga. In der letzten Begegnung dieser Saison geht es zum Meister SV Schwafheim, der mit seiner routinierten Mannschaft alle Kontrahenten Lügen strafte. Keine Frage: Die Kerwer-Auswahl will sich beim Aufsteiger mit einer ansprechenden Leistung verabschieden.

(WeFu)
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