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Lokalsport
Der KFC Uerdingen will morgen den Acker zum beben bringen

Oberliga. Fußball: Morgen um 14.30 Uhr tritt der KFC beim SV Hönnepel-Niedermörmter an. Der Einspruch gegen die Sperre von Mo Idrissou ist abgewiesen. Von Oliver Schaulandt

"Der Acker bebt" - so lautet der Slogan, mit dem der Oberligaclub mit dem schon kult-verdächtigen Namen SV Hönnepel-Niedermörmter für sich wirbt. Und dorthin, auf den windigen Platz quasi mitten auf dem Feld, verschlägt es morgen den hoch ambitionierten KFC Uerdingen, der dort freilich alles dran wird, den Acker tatsächlich zum Beben zu bringen - allerdings mit dem besseren Ende für sich. Da käme ein Sieg wie in der vergangenen Woche, als die Auswahl von Trainer Michael Boris den VfB Hilden mit 0:5 wieder heimschickte, gerade recht. Und drei weitere Zähler wären natürlich auch enorm wichtig, um im Fernduell mit dem Wuppertaler SV auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter der Liga zu bleiben und dann nach der Winterpause zum großen Halali, sprich: den Sturm auf die Tabellenführung zu blasen.

Wer dann nicht mehr zum Unternehmen Aufstieg der Uerdinger zählen wird, ist noch unklar. Fakt ist: Die Uerdinger sondieren den Markt, um vielleicht im Winter noch einmal personell nachzulegen, sagte der Sportliche Leiter der Uerdinger, Horst Riege. Als ein Kandidat gilt weiterhin Danny Rankl vom TV Jahn Hiesfeld. Allerdings hat der Angreifer noch Vertrag - wobei es in Hiesfeld Überlegungen gibt, den Kader günstiger zu machen. Auch Trainer Jörg Vollack wird den Verein im Winter verlassen - in der Partie gegen den KFC am 13. Dezember wird er wohl zum letzten Mal auf der Dinslakener Bank sitzen.

Zeitgleich scheint es offenbar auch Überlegungen zu geben, sich von einigen Spielern, die die Erwartungen nicht erfüllt haben, vorzeitig zu trennen. Nach RP-Informationen sollen schon zwei Spieler beim 1. FC Bocholt gehandelt werden.

Bis dahin stehen aber erst einmal noch drei Spiele ins Haus, nachdem die Partie beim 1. FC Mönchengladbach ja bereits ins kommenden Jahr verlegt wurde. Nach der Partie morgen ist eine Woche Pause, danach geht's gegen den SC West, und zum Abschluss am 13. Dezember, beginnt mit dem Rückspiel gegen Hiesfeld bereits die Rückrunde für den KFC - die dann erst wieder im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Doch zunächst geht's morgen gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter, und Trainer Boris hat wohl fünf Ausfälle zu beklagen: Tim Knetsch, Denis Jovanovic, Walid Sekkour und Yuto Nakamura sind angeschlagen. Fünter Ausfall ist Angreifer Mo Idrissou, der nach seiner Roten Karte ein letztes Mal zuschauen muss. Der Fußballverband Niederrhein (FVN) hat übrigens gestern in seinen "Amtlichen Nachrichten" mitgeteilt, dass der Einspruch des KFC gegen Idrissous Sperre unzulässig sei und daher abgewiesen ist.

Quelle: RP
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