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Lokalsport
Der Krefelder Marius Hoppe erobert die Kite-Surf-Szene

Krefeld. Derzeit kämpft der 22-Jährige beim World-Cup auf Fuerteventura um wichtige Ranglistenpunkte

Vor knapp fünf Jahren flog der Krefelder Marius Hoppe mit seinem Vater nach Teneriffa, um sich im Kiteboarding zu versuchen. Damals war er noch Auszubildender. Schon die ersten Tage auf dem Wasser begeisterten ihn so sehr, dass es kein Jahr dauerte, bis Hoppe seinen Wohnsitz dorthin verlagerte und sein Leben dem Sport widmete. Zunächst unterrichtete er in einer Kiteschule, kurz darauf eröffnete er unter seinem Namen einen Kitestore, der auch Kurse anbietet.

In diesem Jahr nimmt Marius Hoppe das erste Mal an der VKWC (Virgin Kiteboard World Championship) Tour teil, aus der am Ende der Saison der Weltmeister hervorgeht. Bei "Big Air", was in 2015 zum ersten Mal als offizielle Disziplin der Weltmeisterschaft gewertet wird, geht es darum, Manöver in maximaler Höhe auszuführen. Die erste Qualifikationsrunde fand im März in Marokko statt: Von 54 Startern hatten 24 die Chance auf einen Platz der World Tour, Hoppe belegte bereits dort den 9. Platz und surft derzeit unter den Top 5 der Weltrangliste. Beim letzten Contest in Tarifa kam er auf den dritten Platz. Unter unter den Top 3 zu landen ist auch seine Ambition für den Fuerteventura World Cup, der in dieser Woche stattfindet. Gestern schaffte er es direkt in die nächste Runde, so dass die Chancen gut stehen, seinen Platz in die Top 3 zu belegen. Der Fuerteventura World Cup ist ein wichtiger Stop der so genannten VKWC (Virgin Kitesurfing World Championship) Tour, aus der am Ende der Saison der Weltmeister hervorgeht. Bis kommenden Samstag wird der Contest am Strand von Sotavento ausgetragen.

Für das kommende Jahr plant der Marius Hoppe übrigens ein ganz besonderes Projekt: Eine Big Air Session auf dem Rhein, mit dem Kölner Dom als Kulisse seiner spektakulären Stunts.

Quelle: RP
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