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Lokalsport
"Der Sieger dürfte raus sein"

Fußball: Mit einem Sieg gegen Bocholt will der VfR Fischeln die Klasse sichern.

Was der VfR Fischeln beim knappen 2:1-Sieg über den Tabellenletzten TV Kalkum-Wittlaer zeigte, war fußballerisch alles andere als überzeugend. Am Ende zählten aber nur die Punkte. Denn drei Spieltage vor dem Saisonende sind die Krefelder rein rechnerisch in Sachen Abstiegskampf noch immer gefährdet. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den 15. Platz, den derzeit die U23 des MSV Duisburg mit 36 Punkten belegt. Mit jeweils 38 Punkten liegen SW Essen und der VfB Hilden zwischen dem VfR und den Meiderichern. Das Gedränge ist also groß und die Wahrscheinlichkeit, dass alle hinter den Grün-Weißen platzierten Teams in den verbleibenden Spielen einen erfolgreichen Schlussspurt hinlegen eher gering. Doch gerade in der Schlussphase einer Saison, in der viele Entscheidungen bereits gefallen sind, ist nichts ausgeschlossen. Bestes Beispiel war der überraschende Erfolg des VfB Hilden gegen den KFC Uerdingen. Der VfR ist als gut beraten, nichts dem Zufall zu überlassen. Und er hat morgen im Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt (15 Uhr) die große Chance einen endgültigen Schlussstrich unter mögliche Szenarien zu setzen. Denn die Cherfi-Elf empfängt den punktgleichen 1. FC Bocholt. Gelingt der neunte Heimsieg, sollte die dritte Oberliga-Saison gesichert sein. Damit würde sich auch die Ahnung von Trainer Josef Cherfi bewahrheiten, der noch vor Wochen mahnte, dass eventuell 45 Punkte zum sicheren Ligaerhalt nötig seien.

Das spielfreie Wochenende nutzte Cherfi um seinen Spielern Zeit zur Regeneration zu geben um Kräfte für die letzten Aufgaben zu bündeln. "Wir haben durch die vielen Verletzungen noch viele Spieler die hinterher hinken. Das wird sich bis zum Saisonende auch nicht mehr ändern", so Cherfi. In der abgelaufenen Trainingswoche schaltete Fischelns Chefcoach aber wieder einen Gang höher: "Diese Zeit haben wir genutzt, um noch mal auf Touren zu kommen."

Gegen Bocholt ist sicher ein Steigerung notwendig, um als Sieger vom Platz zu gehen. In dieser Hinsicht sieht Cherfi seine Elf aber gut gewappnet: "Es stehen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Ich bin ganz zuversichtlich, aber wir müssen dieses Spiel intensiv angehen, hoch konzentriert sein und mit Auge und Kopf spielen". Am Ende sollen die drei Punkte an der Kölner Straße bleiben: "Der Sieger dürfte raus sein." Positiv ist, dass Kapitän Kevin Breuer seine Gelbsperre abgesessen hat und auch Stefan Linser wieder einsatzfähig ist. Auch David Machnik soll - wie mehrfach angekündigt - im Kader sein. Auf Emre Özkaya kann Cherfi verletzungsbedingt nicht zurück greifen.

(tm)
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