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Lokalsport
Der SV Vorst erwartet den Tabellenführer Dülkener FC

Kreisliga A. Fußball: Viktoria Anrath, der Überraschungsdritte, muss zu Schlusslicht Preussen Krefeld. Das Duell der Aufsteiger steigt in Linn. Von Werner Fuck

Bereits morgen, und das zur ungewöhnlichen Anstoßzeit von 14 Uhr, beginnt mit der Begegnung des SV St. Tönis gegen Nachbarn Borussia Oedt der 10. Spieltag. Und die Ausgangslagen könnten unterschiedlicher kaum sein: Während die Auswahl um Spielführer Nils van Afferden durch den vergangenen Erfolg in Schiefbahn mit einem weiteren sich gut ins vordere Drittel vorschieben könnte, würde für die Gäste jede weitere Partie ohne etwas Zählbares die Gesamtsituation weit unten weiter verschlechtern.

Am Sonntag geht es dann um 12.30 Uhr weiter, wenn die Zweite der VSF Amern, vergangene Woche in Anrath schwer unter die Räder gekommen, den etwas nachlassenden TSV Bockum empfängt. Der ist seit drei Partien sieglos, weshalb sich die Frage stellt: "Ist das Anfangsfeuer schon erloschen oder hat sich das Rogge-Team nur eine Auszeit genommen?" Wieder spielberechtigt sind beim TSV die zuletzt gesperrten Yannik Lakotta und Dominik Burtschell.

Wieder 30 Minuten später wird an der Kölner Straße in Fischeln die Auseinandersetzung der dortigen Zweiten gegen die des SC Union Nettetal angepfiffen. Hier sind die Rollen, zumindest von der Papierform her, klar verteilt: Die Gäste mit Torjäger Moritz "Mo" Steiner sind favorisiert. Die Platzherren haben, wie übrigens auch die Erste, in heimischen Gefilden bisher noch nicht als Gewinner den Platz verlassen.

Mit 13 Zählern viel besser im Rennen, als zu Saisonbeginn kalkuliert, liegt der SC Viktoria Krefeld. Damit das aber so bleibt, muss im Spiel gegen den OSV Meerbusch die bekannte Heimstärke wieder greifen, und die 0:7-Schlappe vom vergangenen Freitag in Bracht raus aus den Köpfen. Dies trifft bedingt auch auf den Linner SV und seinem neuen Trainer Ewald Gedigk zu. Der mischte in Dülken gut mit, verlor dennoch deutlich und hat nun im Duell der Aufsteiger und Nachbarn die Dritte des TSV Meerbusch zu Gast hat. Will die Mannschaft um Goalgetter Anil Arslan oben im Geschäft bleiben, muss gewonnen werden. Dies gilt ohne Wenn und Aber auch für Schlusslicht Preussen Krefeld. Aber dort scheint es sich, vor allen Dingen wegen der großen Personalprobleme, mehr um Wunschdenken zu handeln. Außerdem gastiert mit Viktoria Anrath eine Mannschaft auf Hubert-Houben, die bisher zu den ganz großen positiven Überraschungen der Saison gehört. Einmal die Hand aufs Herz: Selbst die kühnsten Optimisten rund um die Donkkampfbahn sind zu Spielzeitbeginn nie davon ausgegangen, von 27 möglichen Punkten bereits 17 vereinnahmt zu haben. Die Grünhemden gewannen ihre jüngsten drei Partien allesamt.

Spitzenreiter Dülkener FC kommt - allein diese Tatsache sollte beim SV Vorst ähnliche Kräfte frei setzen, wie zuletzt in der zweiten Hälfte der Begegnung in Bockum, wo aus einem 0:3 noch ein 3:3 gemacht wurde. Und endlich traf dabei, und das gleich doppelt, Niklas Schubert wieder. Der Youngster, in der vorigen Saison, und dies noch als A-Jugendlicher, als Torjäger wie Phönix aus der Asche aufgestiegen, hatten bis dahin schon ziemliche Selbstzweifel befallen, weil immer noch die Null stand. Bei den Gästen zählen die früheren Vorster Niklas Reimelt und Philipp Sklebeny zur Stammbesetzung.

In Gellep treffen mit dem dortigen TuS und der TSF Bracht zwei Clubs aufeinander, die zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichneten. Die Platzherren können dabei wieder auf Ibrahim Botzkurt und Daniel Schlösser zurückgreifen, deren Sperren abgelaufen sind. Durch die vergangene Heimschlappe hat sich der SC Schiefbahn wieder so in die Bredouille gebracht, dass er sich bei Rhenania Hinsbeck keine erneute Entgleisung erlauben darf, will er nicht wieder nach hinten schauen müssen. Die Platzherren ihrerseits ließen in den letzten drei Spielen (Linn, Meerbusch III und Nettetal) einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen, was für die Stasch-Auswahl Warnung genug sein sollte.

Quelle: RP
 
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