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Die Null steht beim KFC - aber auch vorne

Lokalsport: Die Null steht beim KFC - aber auch vorne
Mit Dennis Chessa und Oguzhan Kefkir standen Trainer Michael Wiesinger zwei zuvor gesperrte Spieler wieder zur Verfügung. Während es Chessa zurück in die Startelf schaffte, saß Kefkir zunächst nur auf der Bank. FOTO: samla
Regionalliga. Fußball: Das 0:0 gestern Abend bei Fortuna Düsseldorf II war bereits das fünfte Saisonspiel der Uerdinger ohne eigenen Treffer. Immerhin bleibt der KFC auch nach diesem Wochenende an der Tabellenspitze der Regionalliga. Von Heinrich Löhr

Mit einem 0:0 bei der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf hat der KFC Uerdingen im vorgezogenen Spiel des 14. Spieltages der Regionalliga West seine Tabellenführung verteidigt - und dies unabhängig vom Ausgang der heutigen und morgigen Partien. Doch so recht Freude mochte beim KFC ob dieses Ergebnisses nicht aufkommen. Zwar blieb die Mannschaft im damit siebten Ligaspiel in Folge ohne Gegentor - das ist Vereinsrekord in der seit 1971 geführten Vereinsstatistik. Es war aber auch das bereits vierte torlose Unentschieden der laufenden Spielzeit, das fünfte Spiel, in dem das Team ohne eigenen Treffer blieb. Dass den Uerdingern der Schuh vorne drückt, offenbarte besonders die zweite Spielhälfte, als sich die Mannschaft fast keine Torchance mehr erspielte.

Mit Dennis Chessa und Oguzhan Kefkir standen KFC-Trainer Michael Wiesinger am gestrigen Abend zwei zuvor gesperrte Spieler wieder zur Verfügung. Während es Chessa zurück in die Startelf schaffte, saß Kefkir zunächst nur auf der Bank. Zu seinem Startelfdebüt kam auch Neuzugang Christian Müller, nachdem er vor Wochenfrist eingewechselt wurde.

Die erste Duftmarke des Spiels setzte Chessa, als er in Spielminute 15 eine Rechtsflanke von Marcel Reichwein am kurzen Pfosten stehend über die Latte hob. In der Folge liefen die Uerdinger Angreifer das eine oder andere Mal in die Düsseldorfer Abseitsfalle, was gefährliche Angriffe der Gäste zunächst verhinderte. Ziemlich genau eine halbe Stunde war gespielt, als Reichwein eine Hereingabe von Connor Krempicki artistisch mit links annahm, doch mit rechts über das Tor drosch. Kurz danach lief Düsseldorfs Kaito Miyake alleine auf das KFC-Tor zu, doch sein Schuss strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug hämmerte Reichwein das Spielgerät an die Latte des Düsseldorfer Tores. Der steigende Druck des KFC veranlasste Düsseldorfs Trainer Taskin Aksoy, seine Auswechselspieler noch vor der Halbzeitpause zum Warmmachen hinter das Tor zu schicken. Torlos wurden die Seiten gewechselt.

Nicht mehr ganz so druckvoll agierten die Uerdinger zu Beginn der zweiten 45 Minuten, was KFC-Trainer Wiesinger nach einer guten Stunde dazu veranlasste, mit der Hereinnahme von Florian Rüter und Kefkir das Angriffsspiel zu beleben - ohne Erfolg. Auch die letzte Patrone, die Einwechslung der zweiten Sturmspitze Lucas Musculus gut zehn Minuten vor dem Ende, verpuffte wirkungslos. "In den zweiten 45 Minuten haben wir kaum noch echte Torchancen gehabt", analysierte KFC-Kapitän Mario Erb durchaus selbstkritisch die Darbietung vor 500 Zuschauern.

KFC: Vollath - Bittroff, Schorch, Erb, Dorda - Öztürk, Schwertfeger (63. Rüter) - Krempicki, Müller (77. Musculus), Chessa (63. Kefkir) - Reichwein

Quelle: RP
 
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