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Lokalsport
Diskussion um Wembley-Tor beim 0:0 des VfB Uerdingen

Fußball-Landesliga. Die Fußballer des VfB Uerdingen haben in der Landesliga am gestrigen Abend 0:0 zu Hause gegen den VfB Speldorf gespielt. Die Gastgeber mussten ohne Antreiber Boris Vertkin (Gelb-Rot-Sperre) auskommen, kompensierten den Ausfall aber gut. Im Hinspiel (0:2) waren die Uerdinger noch deutlich unterlegen, doch diesmal waren die Hausherren um einiges näher dran am Sieg als Speldorf. Zum einen, weil die Uerdinger sich in der ersten Hälfte ein halbesDutzend gute Möglichkeiten erarbeiteten. Die wohl erinnerungswürdigste von diesen Chancen war ein Schuss von Philipp Alker nach 120 Sekunden, der an die Latte sprang und von dort nach unten abprallte und wieder aus dem Tor hinaus. Ob der Ball zwischenzeitlich hinter der Linie war, darüber darf trefflich diskutiert werden. Der Unparteiische Thiemo Bartsch sah jedenfalls keinen Treffer. Zum anderen war Uerdingen näher am Sieg, weil die Blau-Gelben in den letzten Spielminuten noch einmal Druck entwickelten und durch Gürhan Ger die beste Torchance hatten. Dazu kamen noch zwei Freistöße von Dennis Lerche, bei denen Keeper Martin Hauffe sein ganzes Können zeigen musste. Obwohl der VfB Uerdingen öfter auf das Tor schoss, gab es eine Phase, in der Speldorf den Ton angab und mehrfach Pech hatte. Zehn Minuten lang, Mitte der zweiten Hälfte, verloren die Uerdinger die Ordnung, und die Gäste trafen bei ihrer größten Torgelegenheit den Außenpfosten. "Das war ein hart umkämpftes Spiel. Ein Punkt ist ein Punkt. Wir haben gezeigt, dass wir gewinnen wollten", sagte VfB-Coach Stefan Rex.

VfB Uerdingen: Mertens - Fischer, Härtel, Haybach, Smakoli - Bayrak, Karkoschka, Ger, Friesen (85. Kreuer), Alker (60. Lerche) - Grund (79. Borges)

(alg)
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