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Lokalsport
Dreifacher Sieg für Michi Staelberg

Rudern. Bei der Hügelregatta in Essen auf dem Baldeneysee räumte die Krefelderin ab.

Drei Starts - drei Siege: So sieht die Bilanz von Michaela Staelberg bei der Internationalen Hügelregatta in Essen auf dem Baldeneysee aus. Ihre Vereinskollegen vom Crefelder Ruderclub. Marc Leske und Jakob Gebel, fuhren zwei Siege im U23-Achter ein, und Lukas Geller gewann im U23-Vierer ohne Steuermann.

Jubelnd stand Staelberg auf dem Siegerpodest, nachdem sie mit Partnerin Franziska Kampmann aus Waltrop eine Galavorstellung im U23 Doppelzweier abgeliefert und die Konkurrenz mit mehr als 3,5 Bootslängen Vorsprung deklassiert hatte. "Der Doppelzweier macht mir unglaublich viel Spaß. Mit Franzi gibt es im Rennen ein blindes Vertrauen", plauderte Staelberg, bevor sie im U23-Doppelvierer, komplettiert durch Pia Greiten aus Osnabrück und Tina Christmann aus Hanau, an beiden Tagen ebenso deutlich als Erste über die Ziellinie ruderte.

Siege gab es auch für Marc Leske und Jakob Gebel im U23-Achter. Richtig zufrieden waren die Recken aus der Seidenstadt aber nicht: "Der Abstand zum A-Achter ist einfach zu groß, das waren vier Sekunden zuviel", resümierte Leske. Lukas Geller jubelte im U23-Vierer ohne Steuermann, Nach schleppendem Aufakt drehter er und seine Bootegefährten am zweiten Wettkampftag auf und sicherten sich mit einer Bootslänge Vorsprung den Sieg. Konstantin Nowitzki fuhr als Youngster mit Partner Henri Schwinde aus Münster kein schlechtes Rennen bei den A- Männern. Das Ziel, das andere B-Boot im Feld zu schlagen, verfehlten sie mit einer halben Bootslänge Rückstand knapp. Jan Renner freute sich über den Einzug ins Finale im U23 Doppelzweier und wurde dort mit Partner Sebastian Ritter aus Regensburg Fünfter.

"Jetzt werden wir die nächsten zwei Wochen im Einer und Zweier ohne Steuermann zur Vorbereitung auf die Rangliste nutzen, wo es um die Qualifikation zur WM geht. Schmerzlich sind die Ausfälle von Jacob Schulte Bockholt, der noch an seiner Handverletzung laboriert. Laurits Follert wird wahrscheinlich bis zum World Cup in Luzern Anfang Juli keinen Wettkampf fahren können. Er muss die Rippenverletzung gut auskurieren", sagte Trainerin Sabine Tschäge.

(ST/oli)
 
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