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Lokalsport
Ein Derby-Sieger gibt sich heute im Stadtwald die Ehre

Galopp. Ab 16.40 Uhr findet auf der Krefelder Galopprennbahn der erste "After-Work-Renntag" statt. Der Einritt zu den sieben Rennen ist frei. Von Peter Kamp

Ein spannendes Freizeitvergnügen bietet der Krefelder Rennclub heute Abend im Stadtwald. Um 16.40 Uhr erfolgt der erste Start zum After-Work-Renntag, zu dem für alle der Eintritt frei ist. Alle Rennen werden über den französischen TV-Sender Equidia nach Frankreich übertragen und können dort in den über 10000 Annahmestellen des staatlichen Wettanbieter PMU bewettet werden. "Wir partizipieren von diesen Umsätzen in Frankreich und können den Rennsportfreunden in Krefeld und Umgebung somit diesen Zusatzrenntag anbieten", sagt Rennclub-Präsident Jan Schreurs und freut sich über diesen zusätzlichen Renntag.

Alle sieben Rennen sind sehr gut besetzt. Drei Pferde aus den Krefelder Trainingsquartieren kommen an den Start. Mit Theo Danon sattelt Mario Hofer im 4. Rennen einen früher sogar auf Gruppe-Ebene erfolgreichen Wallach, der meist in Frankreich am Start war. Nun versucht sich der Achtjährige wieder einmal in seiner Heimat und sollte im Ausgleich III eine erste Rolle spielen, zumal er mit Francesco Ladu einen sehr talentierten Erlaubnisreiter im Sattel hat. Drei Kilo weniger muss Theo Danon aus diesem Grund schultern.

Im 6. Rennen, der über 1300 Meter führenden Dreijährigen-Prüfung, möchte Mario Hofers Stute Text Art endlich ihren ersten Treffer landen. Filip Minarik, der mit 52 Siegen aktuell führende Reiter der Statistik, sitzt im Sattel von Text Art. Im gleichen Rennen sattelt Erika Mäder den Hengst Part of Ireland. Zuletzt hingen die Trauben für ihn im Dresdner Auktionsrennen deutlich zu hoch, auf seiner Heimatbahn sollte heute Abend mit Alexander Pietsch im Sattel mehr herausspringen. Peter Schiergen sattelt mit Lysanda und Purple Patch sogar zwei Pferde. Dabei ist die von Andrasch Starke gerittene Lysanda das zu schlagende Pferd im Feld.

Den Amateuren ist der Preis der "Tour de France durch Krefeld" vorbehalten. In solchen Rennen schaut man manchmal besser auf die Reiter als auf die Form der Pferde. Zu den stärksten Aktiven im Sattel gehören Olga Laznovska, Mark Gier, Eva-Maria Herresthal, Lilli-Marie Engels und Silke Brüggemann.

Ein ganz besonderes Highlight ist der Auftritt eines Derby-Siegers um 19.40 Uhr im siebten und damit letzten Rennen. Einen Tag vor Silvester des letzten Jahres stieg der damals von Mario Hofer für den Kölner Kaufmann Eckhard Sauren trainierte Rogue Runner zum Derby-Sieger in Doha in Katar auf. Umgerechnet 239.496 Euro verdiente der Hengst auf einen Schlag. In diesem Jahr lief es nicht ganz so gut, doch am Montagabend könnte er wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Mittlerweile wird Rogue Runner von Peter Schiergen in Köln trainiert, so sitzt sein Stalljockey Andrasch Starke im Sattel des Katar-Derby-Siegers.

Quelle: RP
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