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Lokalsport
Fischeln bleibt an der Tabellenspitze

Oberliga. Fußball: Der VfR hatte lange Zeit viel Mühe mit dem VfB Hilden. Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte setzten sich die Grün-Weißen gegen dezimierte Gäste mit 5:2 durch. Eine starke Vorstellung bot Christos Pappas. Von Uwe Worringer

Dritter Sieg im dritten Spiel: Der VfR Fischeln verteidigte durch einen 5:2 (2:2)-Heimsieg gegen den VfB Hilden die Tabellenführung. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, das die Cherfi-Auswahl verrichten musste, um die Punkte in Krefeld zu behalten. Erst durch eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel setzten sich die Grün-Weißen gegen den bereits in der ersten Hälfte dezimierten Gegner durch. Trainer Josef Cherfi registrierte die gestrigen Mängel seiner Elf, war aber nicht unzufrieden: "In der ersten Halbzeit haben wir keine wirksamen Mittel gegen den VfB gefunden. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir klar besser. Mich freut es besonders, dass die Mannschaft erneut verstanden hat, die Fehler abzustellen."

Für Görkem Kilic (Urlaub) und Jan Siebe rückten Kevin Enke und Damian Raczka in die Viererkette, die zunächst mehr zu tun bekam als ihr lieb war. Denn Hilden attackierte früh und zwang den VfR zu Fehlern im Aufbaus. Hinten anfällig, kamen die Gastgeber allmählich spielerisch auf Touren, übertrieben aber ihr Kurzpassspiel auf engstem Raum und leisteten sich so unnötige Ballverluste. Die Führung erzielte Emre Özkaya nach Zuspiel von Christos Pappas (7.), der kurz zuvor mit einem sehenswerten Diagonalpass Kevin Breuer in Szene setzte, der aber nur das Außennetz traf (5.). Ein Freistoß der defensiv gut organisierten Gäste fand aber schnell den Weg in den VfR-Kasten, weil die Zuordnung nicht stimmte. Stefan Schaumberg traf im Fünfer zum 1:1 (15.). Die erneute Führung besorgte Breuer per Foulelfmeter, nachdem Dominik Donath Özkaya foulte. Der bereits verwarnte Donath sah dafür Gelb/Rot (22.). Von der Überzahl war nichts zu sehen. Hilden mischte weiter couragiert mit und profitierte zusätzlich von Fehlern der Hausherren. So wie beim 2:2, als Pascal Weber zentral durchbrach und Halil Özcelik keine Abwehrchance ließ (42.). Glück hatte der VfR allerdings, dass der ansonsten gute Schiedsrichter tim Oberdörfer dem VfB einen pfeifbaren Elfer verwehrte (26.).

Die Gäste witterten auch nach der Pause ihre Chance, mussten sich aber der zunehmenden spielerischen Überlegenheit der Cherfi-Elf beugen, was sich nun auch in Chancen ausdrückte. Burak Akarca (61.) und Alexander Lipinski vergaben zunächst das 3:2, doch nach Breuer-Vorarbeit brach der in der zweiten Halbzeit überragende Pappas den Bann (72.). Kurz danach parierte VfB-Keeper Bastian Sube einen Foulelfmeter von Breuer (75.). Den holte der eingewechselte Angelo Recker heraus, der diese Szene mit einer Energieleistung selbst einleitete. "Das freut mich, wenn der Nachwuchs sich so einbringt. Das macht Spaß", sagte Josef Cherfi nach der Partie. In der starken Schlussviertelstunde legte der VfR noch zwei Treffer nach. Zuerst erhielten sie einen dritten Elfer nach Foul an Breuer - das traut sich auch nicht jeder Referée. Pappas trat diesmal an und verwandelte sicher (81.). Den Schlusspunkt setzte Philip Reichardt per Kopf nach einer Breuer-Ecke. Recker leistete dazu sehenswert die Vorarbeit (89.).

Quelle: RP
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