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Lokalsport
Fischeln unterliegt im Kellerduell in der Nachspielzeit mit 2:3

Lokalsport: Fischeln unterliegt im Kellerduell in der Nachspielzeit mit 2:3
Minimalziel nicht erreicht: Fischelns Trainer Josef Cherfi steckt mit seinem Team jetzt noch tiefer im Abstiegskampf. FOTO: Lammertz
Oberliga. Fußball: Der VfR führt zweimal beim FSV Vohwinkel. Fehler in der Abwehr kosten wichtige Punkte. Kevin Breuer sieht Gelb/Rot. Von Uwe Worringer

Herber Rückschlag im Abstiegskampf für den VfR Fischeln: Die Krefelder verloren das wichtige Kellerduell beim FSV Vohwinkel Wuppertal trotz zweimaliger Führung in der Nachspielzeit mit 2:3 (1:0). Damit trat jetzt ein, was man im VfR-Lager wohl am meisten fürchtete: dass der Rückstand auf die Nichtabstiegszone noch größer wird. Ein Spieltag vor dem Ende der Hinrunde klafft nach der zehnten Saisonniederlage mittlerweile ein Loch von fünf Punkten. Mehr war gestern auf jeden Fall drin. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Trainer Josef Cherfi: "Wir hätten hier einen Big Point landen können. Leider haben wir unser Minimalziel, zumindest einen Punkt mitzunehmen, auch verpasst." Nächsten Sonntag ist spielfrei, danach kommt der starke Aufsteiger SV Straelen, Keine guten Aussichten, zumal Kevin Breuer gestern Gelb/Rot sah und daher gesperrt ist.

Die Gäste lieferten aus einer mit Abstrichen sicheren Defensive zunächst eine ordentliche Leistung ab und warteten auf ihre Möglichkeiten. Mit Erfolg, als Quin Kruijsen urplötzlich frei vor Keeper Asterios Karagiannis auftauchte und das 0:1 erzielte (36.). Nur drei Minuten später war es Dominik Oehlers, der zentral im Sechzehner nur noch den Schlussmann und die mögliche Vorentscheidung vor sich hatte. Doch Karagiannis reagierte stark und vereitelte das 0:2 (39.). Von den Gastgebern ging im ersten Abschnitt kaum Gefahr aus. Sie wirkten zwar entschlossener, verzettelten sich aber zu oft im letzten Drittel.

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Grün-Weißen enorme, letztlich auch spielentscheidende Probleme in der Abwehrzentrale offenbarten. Das ging allerdings nicht nur auf die Kappe der nominellen Innenverteidiger. Der gesamte Abwehrverbund hinterließ in einigen Szenen einen kopflosen Eindruck. So gelang Christov Kostikidis in der anfänglichen FSV-Druckphase im Nachschuss der schnelle Ausgleich (53.). Kurz darauf wäre für den Aufsteiger auch die Führung drin gewesen. Einmal parierte Leon Buschen prächtig (61.), danach traf Atsushi Kanahashi nur den Pfosten (62.). Sekunden nach dieser Szene musste Breuer nach einem Foul vom Platz, was der VfR aber gut wegsteckte. In Unterzahl gelang sogar das 2:1, als Sadlowski, der sich ebenso wie André Kubaritsch prima einfügte, uneigennützig auf den mitgelaufenen Oehlers quer legte (66.). In der Folge machte sich die nummerische Unterlegenheit der Gäste kaum bemerkbar. Von Kruijsen angeführt blieb der VfR ebenbürtig, igelte sich nicht ein, musste sich aber zunehmend heftigen Angriffsversuchen erwehren. Das gelang bis zum nächsten schwer wiegenden Patzer, der den Ausgleich durch Shun Terada begünstige (78.). Der Aufsteiger wollte nun noch mehr und blies zur Schussoffensive. Als aber alles nach einer gerechten Punkteilung aussah, gelang dem freistehenden Terada mit einem abgefälschten Schuss doch noch das 3:2 (90.+2).

Fischeln: Buschen -Linser, Akarca, Wiegers, Norf - Sadlowski, Pappas - Kubaritsch (74. Mandel), Breuer, Kruijsen - Oehlers (69. Orlean).

Quelle: RP
 
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