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Lokalsport
Fischeln will beim Cronenberger SC endlich wieder punkten

Oberliga. Fußball: Nach drei Niederlagen in Folge muss die Defensive beim VfR wieder stabiler stehen, um beim Aufsteiger etwas mitzunehmen. Von Uwe Worringer

Nach drei Niederlagen in Folge verabschiedete sich der VfR Fischeln aus der Spitzengruppe, ist aber als Tabellensechter noch immer ordentlich im Geschäft. Um diese Platzierung zumindest zu behaupten, sollten die Grün-Weißen schnellstens eine Trendwende einleiten. Denn die Konkurrenten sitzen der mit 25 Punkten ausgestatteten Cherfi-Elf im Nacken. So könnten nach dem kommenden Spieltag der SC Düsseldorf-West (24 Punkte) und auch Aufsteiger VfB Homberg (23 Punkte) vorbeiziehen. Da kommt eigentlich gelegen, dass mit dem morgigen Gastspiel beim Cronenberger SC (14.30 Uhr) ein Gegner aus der unteren Tabellenhälfte wartet. Aber eben nur eigentlich. Denn besonders gegen vermeintlich schwächere Konkurrenten taten sich die Krefelder meist schwer und leisteten sich unerwartete Punktverluste.

Das letzte Aufeinandertreffen gab es in der Saison 2012/13, an deren Ende für beide der Abstieg stand. 1:1 hieß es in Cronenberg, 4:2 für den VfR an der Kölner Straße. Den Gastgebern gelang in dieser Saison die Rückkehr, die sich in der Anfangsphase als äußerst schwierig erwies. Es hagelte teils deftige Niederlagen, so dass die Zeit von Trainer Markus Dönninghaus Anfang Oktober abgelaufen war. Die Nachfolge trat Peter Radojewski an, der kurz zuvor bei Germania Ratingen scheiterte. Die Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen unter dem neuen Coach kann sich sehen lassen. Dass die drei Erfolge an der heimischen Hauptstraße eingefahren wurden, sollte dem VfR zusätzliche Warnung sein.

Zwar erzielten die Gastgeber bisher erst 11 Treffer, doch die Art und Weise, wie sich der VfR zuletzt beim 2:4 gegen Kapellen in der Defensive präsentierte, erinnerte an großzügige Einladungen, die sicher auch der Tabellendreizehnte kaum abschlagen dürfte. "Ein Spiel, dass man nie verlieren darf", schwillt bei Co-Traier Stephan Maas noch heute der Hals.

Entsprechend hoch stand das Defensivverhalten seither im Training auf der Agenda. Maas: "Ziel ist ganz klar ein Sieg. Wir müssen aber einfach wieder stabiler stehen, um die Gegentorflut abzustellen. Gelingt uns das, sind wir einen ganz großen Schritt weiter. Sollte uns das nicht gelingen, wird es auch in Cronenberg schwer für uns etwas mitzunehmen. Nach vorne sind wir immer in der Lage, uns Chancen heraus zu spielen. Sicher müssen wir auch wieder etwas giftiger werden. Das ist uns zuletzt auch etwas abhanden gekommen."

Für den gesperrten Halil Özcelik steht sein 23-Jähriger Stellvertreter Simon Gerdts zwischen den Pfosten. Zwei weitere Personalien betreffen die Abwehr, denn Innenverteidiger Burak Akarca droht krankheitsbedingt auszufallen. Auch Kevin Enke scheint noch nicht so weit zu sein, von Beginn an auflaufen zu können.

Quelle: RP
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