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Fischeln will zur festen Oberliga-Größe werden

Lokalsport: Fischeln will zur festen Oberliga-Größe werden
Der Kader des VfR Fischeln in der Oberliga-Saison 2015/16: obere Reihe von links: Götz Pützhofen (Spielbeobachter), Theo Wirtz (Hauptsponsor), Jan Siebe, Damian Raczka, Stefan Linser, Ömer Uzbay, Kevin Enke, Christos Pappas, Görkem Kilic, Ibrahim Er, Stephan Maas (Cotrainer) und Ingo Rubenzer (Torwarttrainer). Mittlere Reihe von links: Thomas Schlösser (1. Vorsitzender), Werner Fuck (Abteilungsleiter), Tim Kasparek, Hatim Bentaleb, Bonko Smoljanovic, Christof Feyen, Christian Schmitz, Kevin Sonneveld, Philip Reichardt, Sinan Yasar, Jan Hendriks (Cotrainer), Stephan Meyer (Betreuer), Ralf Rusbült (Teammanger) und Josef Cherfi (Trainer). Vorne von links: Karim Guiga (Physiotherapeut), Daniel Lingen, Angelo Recker, Simon Kuschel, Semih Ergin, Fabian Maas, Maskottchen Panda, Halil Ibrahim Özcelik, Kevin Breuer, Alexander Lipinski, Emre Özkaya, Sven Kegel und Karsten Sabel (Begleiter). Es fehlen: Burak Akarca, Simon Gerdts und David Machnik. FOTO: Nein
Krefeld. Vom verflixten zweiten Jahr will man an der Kölner Straße nichts wissen. Ein Jahr nach dem Aufstieg in die Oberliga und dem hervorragenden achten Platz geht der VfR Fischeln selbstbewusst in die Saison 2015/16. Kann er auch. Denn die Mannschaft blieb weitestgehend beisammen. Mit Haktan Cakir (Studium in der Türkei) und Marcel Lüft (SC Kapellen) verloren die Grün-Weißen zwar zwei Spieler mit Stammelf-Potenzial. Doch insbesondere die erfahrenen Neuzugänge Christos Pappas, Burak Akarca (kehrt am Freitag aus der Türkei zurück) und Philip Reichardt, der in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigt, dürften die entstandenen Lücken mehr als schließen. Von Uwe Worringer

Viel hängt natürlich vom Start ab. Davon kann der VfR ein Lied singen. Denn trotz der erfolgreichen Vorsaison weiß man noch zu genau, dass die sensationelle Siegesserie in der furiosen Hinrunde am Ende unter Vernachlässigung der Endplatzierung der Grundstein für den Liga-Verbleib war. Vielleicht hätte ansonsten angesichts der zahlreichen, teils hochkarätigen Ausfälle das große Zittern mit ungewissem Ausgang begonnen. In dieser Phase zeigte sich aber auch, dass Trainer Josef Cherfi und sein Trainergespann ein gutes Gespür für talentierte Nachwuchsspieler haben. Das beste Beispiel liefert Alexander Lipinski, der saisonübergreifend eine tolle Entwicklung hinter sich hat. Zum Auftakt trifft der VfR am Sonntag zuhause auf die Ratinger SpVgg. Germania. Als letztjähriger Tabellendritter dürften die Düsseldorfer daher gleich ein Prüfstein der härten Sorte sein.

Bei allem Glauben in die eigene Stärke bleibt für Cherfi der Klassenverbleib das primäre Ziel: "Wenn wir uns etablieren wollen, müssen wir frühzeitig dafür sorgen. Wir wollen also sehen, so schnell wie möglich 40 Punkte einzufahren. Wir haben uns sehr gut verstärkt, wo wir die meisten Probleme hatten. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen. Alles was danach noch dazu kommt, ist die Kür. Natürlich versucht man immer besser abzuschneiden. Der siebte Platz wäre daher ein riesen Erfolg." Mit den Derbys gegen den KFC steht für den VfR natürlich ein besonderer Vergleich ins Haus. Neben dem innerstädtischen Duell zählen für Cherfi aber auch die Partien gegen den 1. FC Bocholt und den Wuppertaler SV zu den Highlights: "Die drei kloppen sich um den Aufstieg. Wir haben in diesen Spielen wenig zu verlieren. Unser Ziel ist es aber zu beweisen, dass auch wir Fußball spielen können. Und das mit einem der kleinsten Etats der Liga. Das würde schon Spaß machen."

Abgeklärt und souverän meisterte der VfR die Pokalaufgabe in Rath, handelte sich aber die ersten personellen Probleme ein. Der eingewechselte Rückkehrer Kevin Enke, der die Abwehr maßgeblich stabilisierte, schied mit einem Nasenbeinbruch aus und wird zwei bis drei Wochen pausieren müssen. Hatim Bentaleb ist vier Pflichtspiele gesperrt. Der junge Stürmer ließ sich nach mehrfacher Provokation zu einer Tätlichkeit hinreißen. Personelle Probleme kennen sie aber an der Kölner Straße. Und sie bleiben stets geduldig. So wie bei den Langzeitausfällen Stefan Linser, Kevin Sonneveld, Bonko Smoljanovic und Semih Ergin. Cherfi rechnet mit dem Quartett zur Rückrunde: "Im Prinzip sind das für uns die nächsten Neuzugänge, die uns qualitativ noch einmal voran bringen."

Quelle: RP
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