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Lokalsport
Freudiges Wiedersehen mit Chris Bartolone

Chris Bartolone freute sich wie ein kleines Kind, als ihm der RP-Reporter am Mittwoch beim Spiel der Pinguine gegen Genf das Buch über die ersten 20 Jahre der Krefelder in der DEL überreichte. Von 1997 bis 2000 trug der jetzt 46-jährige Italo-Amerikaner das schwarz-gelbe Trikot. "Das waren für mich die drei schönsten Jahre in Deutschland", sagte der ehemalige Verteidiger, dessen Markenzeichen ein für ihn extrem langer Eishockey-Schläger war. Seit drei Wochen ist Bartolone Co-Trainer des EHC Olten aus der Schweizer Nationalliga B. Chefcoach Maurizio Mansi, mit dem Bartolone in der italienischen Nationalmannschaft zusammenspielte, lockte ihn zurück über den großen Teich. Seine Karriere beendete der sympathische und stets lustige Ex-Pinguin in der nordamerikanischen CHL im Alter von 40 Jahren als spielenden Co-Trainer bei den Arizona Sundogs. Dort begann anschließend auch seine Trainerlaufbahn. Zuletzt war er Co-Trainer bei Baie-Comeau Drakkar (Québec/Kanada) in der Nachwuchsliga QMJHL.

Seine letzten Spiele in Europa bestritt Bartolone in der Saison 2005/06 in Dänemark für Sonderjysk ES aus Vojens. Mit dem Team, zu dem damals auch Torwart Patrick Galbraith gehörte, wurde er dänischer Meister. Zu seinen ehemaligen Teamkollegen aus der gemeinsamen Zeit in Krefeld pflegt er noch den Kontakt zu Johnny Walker und Neil Eisenhut, mit dem er auch im Buch der Pinguine auf einem Foto im Entmüdungsbecken zu sehen ist.

In Olten will Bartolone seine ersten Erfahrungen im europäischen Eishockey als Coach sammeln. "Das ist ein sehr guter Verein. Im Schnitt kommen 3500 Zuschauer zu den Heimspielen. Wir haben in diesem Jahr die Chance, in die Nationalliga A aufzusteigen. Seine Frau, eine Italienerin, und seine beiden Töchter bleiben vorerst noch in Amerika.

(hgs)
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