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Lokalsport
Für Max van Laak ist die Saison beendet

Bundesliga. Hockey: Ausgerechnet im Endspurt der Saison fällt der treffsicherste Schütze des Crefelder HTC mit einer schweren Verletzung aus. Das Team von Matthias Mahn tritt zweimal zuhause an und will den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Von Nomita Selder

An diesem Wochenende bestreitet der Crefelder HTC die letzten beiden Heimspiele dieser Saison. Zunächst ist Lokalrivale Uhlenhorst Mülheim am heutigen Samstag um 16 Uhr zu Gast, bevor am Sonntag um 14 Uhr die Partie gegen den Nürnberger HTC stattfindet. Der Tabellenzweite aus Krefeld muss in der Schlussphase der Saison mit Max van Laak auf seinen treffsichersten Spieler verzichten. Der Eckenspezialist hatte sich beim Testspiel gegen Österreich vergangene Woche unglücklich den linken Knöchel gebrochen und wurde bereits operiert. Max van Laak hat mit zehn Saisontoren, alle per Strafecke, einen großen Anteil an Platz zwei.

Zudem müssen die Seidenstädter weiterhin auf Niklas Wellen, der aufgrund seines Muskelfaserrisses fehlt, und auf Linus Michler, der nach seinem Mittelhandbruch ausfällt, verzichten. Immerhin darf das Trainerteam auf die Rückkehr von Jannick Eschler und Constantin Illies hoffen, deren endgültiger Einsatz sich aber erst kurzfristig entscheidet. Oskar Deecke und Linus Butt nahmen unter der Woche noch an einem Lehrgang mit der Nationalmannschaft teil, sind aber rechtzeitig zum Wochenende wieder dabei.

"Die Verletzung von Max war natürlich ein Schock für alle, und er wird uns definitiv fehlen. Aber wir haben schon oft bewiesen, dass wir einen sehr breiten Kader haben und solche Ausfälle kompensieren können. Wir haben es selbst in der Hand und die Qualität, die Punkte hier zu behalten. Mülheim wird heiß aufs Derby gegen uns sein. Nürnberg hat gute Spiele gezeigt, war aber meist vorne zu harmlos", analysiert CHTC-Coach Matthias Mahn die Gegner. Uhlenhorst Mülheim belegt nach einer eher durchwachsenen Rückrunde nur den siebten Tabellenrang und hat nur noch Außenseiter-Chancen auf eine Endrundenteilnahme. Das Team von Trainerin Tina Bachmann hat in den jüngsten beiden Partien gegen die Abstiegskandidaten BW Berlin und Neuss die ersten Erfolge in diesem Jahr eingefahren. Zuvor war es in fünf Rückrundenüartien sieglos geblieben. Treffsicherster Spieler ist Shootingstar Timm Herzbruch, der zehnmal erfolgreich war.

Der Nürnberger HTC führt als Neunter das untere Drittel der Tabelle an und hat bei fünf Zählern Vorsprung vor den Abstiegsrängen den Klassenverbleib noch nicht ganz sicher. Die Mannschaft von Trainer Norbert Wolff konnte ebenfalls zwei Siege in der Rückrunde feiern. Großes Manko seines Teams ist die Offensive, die mit erst 34 Toren aus 18 Partien zu den schwächsten der Liga gehört.

Neben dem CHTC und Spitzenreiter Mannheim haben noch vier weitere Teams Ambitionen auf die Teilnahme am Final Four.

Quelle: RP
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