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Lokalsport
Germania hält sich Herdecke vom Leib

Oberliga. Ringen: Durch den 19:16-Heimsieg bauten die Krefelder Ringer den Vorsprung auf die beiden Schusslichter auf nunmehr vier Zähler aus. Nun geht es nur noch gegen die Spitzenteams der Liga. Von Senthuran Sivananda

Ringer-Oberligist KSV Germania Krefeld hat mit einem 19:16-Heimsieg gegen die TSG Herdecke drei Kämpfe vor dem Saisonende den Vorsprung auf die beiden Tabellenschlusslichter Herdecke und KSV Witten II auf vier Punkte ausgebaut. Der Sieg war umso wichtiger, weil die Krefelder nun nur noch auf die Spitzenmannschaften, die auf den Plätzen zwei bis vier liegen, treffen. Der Ausgang gegen Herdecke war jedoch bis zum Schluss offen. Erst mit dem letzten Kampf stand der Krefelder Sieg fest.

Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen konnten die Seidenstädter in dem so wichtigen Duell alle Gewichtsklassen besetzen. Im Schwergewicht errang Alexander Wagner nach zwei Minuten und 50 Sekunden einen Schultersieg (4:0). Manfred Grothe trat in der Gewichtsklasse bis 98 Kilogramm im griechisch-römischen Stil nur pro forma an, damit die Klasse besetzt war, und gab seinen Kampf direkt auf sowie damit vier Punkte an den Gegner ab. Andreas Ganske verlor in der 86-Kilogramm-Freistil technisch unterlegen, Dietrich Salamatin und Hasan Rahaal wurden geschultert (jeweils 0:4). Wie vergangene Woche Rahaal bei der 16:18-Niederlage in Köln-Mülheim fiel diesmal die Schulterniederlage von Salamatin besonders bitter und unglücklich aus. Elf Sekunden vor dem Ende der vollen Kampfdistanz von sechs Minuten wurde der Krefelder - noch knapp in Führung liegend - geschultert. Statt eines 1:0-Sieges gab es eine 0:4-Niederlage.

Im Gegensatz zur Vorwoche blieb es diesmal ohne Folge, weil die anderen in die Bresche sprangen. Emil Gozalov gewann technisch überlegen (4:0); Sohayb Musa ebenfalls, allerdings hatte er die vier Punkte schon an der Waage bekommen, weil sein Gegner Übergewicht aufwies. Dazu kamen die Punktsiege von Philipp Haeffner, Waldemar Schäfer (jeweils 2:0) und Rick Nürnberger (3:0).

Germanias zweite Mannschaft kassierte dagegen in der Verbandsliga gegen den Tabellenzweiten VfK Lünen-Süd eine deutliche 8:32-Heimniederlage. Allerdings konnten die Germanen trotzdem ihren siebten Rang im Tableau vor dem KSV Mülheim-Styrum verteidigen, weil die Mülheimer diesmal kampffrei hatten.

Quelle: RP
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