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Lokalsport
Germanias Ringer fertigen das Schlusslicht ab

Ringen. Die Ringer des KSV Germania Krefeld sind zurück in der Spur: Gegen den Tabellenletzten Mülheim Styrum gab es einen erwartet deutlichen 28:11-Sieg. Mit einem Punkt Vorsprung kletterten sie wieder an die Tabellenspitze der Verbandsliga. Aber nur diese zwei Tage, denn Verfolger Jahn Marten kämpfte erst gestern - der Kampf zog sich bis in den Abend.

Die Mülheimer hatten Probleme, überhaupt eine komplette Mannschaft zu stellen. So hatte der 57 Kilo-Mann Übergewicht, in der 86 Kiloklasse stellten die Mülheimer keinen Gegner, in der 80 Kiloklasse trat der 54 Jahre alte Trainer an, und in der 75 Kiloklasse gab der Mülheimer Niklas Theissen nach einer Minute verletzt auf. Der Personalnotstand setzte sich auch im Kampfgericht fort. Hier wurde ein ehemaliger Ringer, der nur zuschauen wollte, allein an den Kampfrichtertisch gesetzt - und musste auch noch moderieren. Er hatte seine Brille nicht mit, daher kamen beim Aufrufen der Kampfpaare die abenteuerlichsten Namen zustande.

Amer Bolakhrif und Waldemar Schäfer schulterten ihre Gegner, Julian Olbrich, Emil Gozalov und Dieter Tschierschke gewannen technisch überlegen. Muammed Zakir Tan gewann seinen Kampf durch Aufgebe des Gegners, Sohayb Musa stellte sich kein Gegner. Manfred Grothe musste seinen Kampf trotz 12:10 Führung Verletzungsbedingt aufgeben. Anton Sattler verlor technisch unterlegen. Den spektakulärsten Kampf lieferte der Krefelder Ben Haeffner gegen Patrick Theisen. Der Mülheimer ist der stärkste Mann seiner Mannschaft, er hat bisher fast alle seine Kämpfe gewonnen. Dennoch verlor Krefelds erst 14 Jahre alter Nachwuchsmann nur 9:17 nach Punkten.

(oli)
 
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