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Lokalsport
Germanias Ringer unterliegen gegen Neuss

Lokalsport: Germanias Ringer unterliegen gegen Neuss
Alexander Wagner schulterte im Freistil bis 130 kg Jonas Billstein und sorgte so für den zwischenzeitlichen Ausgleich. FOTO: Thomas Lammertz
Oberliga. Ringen: Durch die Niederlage im Lokalduell verpassten die Krefelder den Sprung unter die Top drei. Von Sven Schalljo

Eine klare und am Ende auch durchaus verdiente 12:21-Niederlage musste der KSV Germania Krefeld am Samstagabend gegen den KSK Konkordia Neuss hinnehmen. Damit gelang den Krefeldern der Sprung unter die Top-drei der Tabelle nicht, sie bleiben auf Rang fünf.

Dabei hatte der Abend eigentlich gut aus Krefelder Sicht angefangen. Zwar stellten sie in der Griechisch-Römischen Klasse bis 57 kg keinen Kämpfer und begannen den Tag so mit 0:4 Wertungspunkten, danach aber zeigte Alexander Wagner im Freistil bis 130 kg gegen Jonas Billstein eine hervorragende Leistung. Beim Zwischenstand von 18:5 durch einige starke Konter ohnehin kurz vor der technischen Überlegenheit, schulterte er auch seinen Gegner und sorgte so für den Ausgleich.

Doch es folgte eine schwarze Serie für das Heimteam gegen den starken und auch klar favorisierten Tabellenzweiten. Mart-Fatih Simsek in der Klasse bis 61 kg (Freistil), Tim Focken bis 98 kg (griechisch-römisch)und Hasan Rahaal (grichisch-römisch bis 66 kg) waren chancenlos gegen ihre jeweiligen Gegner und erzielten keinen Wertungspunkt. Simsek und Rahaal unterlagen mit 0:16 und 0:15 durch technische Überlegenheit, Focken musste ein 0:9 hinnehmen. So ging es mit einem 4:15 in die Pause.

Danach legte zunächst Vitali Jeschke im Freistil bis 88 kg einen starken Auftritt hin. Sein Kampf endete 2:2, ging aber mit einem Punkt an seinen Gegner Kirill Surikow, da dieser den letzten Wertungspunkt erzielt hatte. Als dann Rick Nürnberger mit einem dramatischen Kampf und Schultersieg beim Stand von 10:8 auf 8:16 verkürzte, kam kurz noch einmal Hoffnung auf Seiten der Gastgeber auf.

Doch die Entscheidung fiel im griechisch-römischen Kampf bis 80 kg zwischen Muammed Zakir Tan für Krefeld und Julian Lejkin für Neuss. In diesem kam der Germania-Kämpfer zu keinem Zeitpunkt richtig in den Kampf, wirkte schnell ermüdet und hatte letztlich beim 0:7 keine echte Chance. So war beim Stand von 8:18 und noch zwei ausstehenden Duellen die Entscheidung gefallen. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass der Neusser Daniel Hofsetz in der Klasse bis 75 kg (griechisch-römisch) aufgrund einer Schulterverletzung nicht antreten konnte. Dieter Tschierkes Niederlage im Abschlusskampf hatte nur noch statistischen Wert. Trainer Georg Focken war dennoch zufrieden: "Neuss ist eine starke Mannschaft, bei uns waren Einige angeschlagen. Unser Ziel bleibt, unter die Top-Drei zu kommen."

Quelle: RP
 
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