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Lokalsport
Germanias Rumpfteam holt einen Punkt

Ringen. Die schlechte Nachricht für die Oberliga-Ringer des KSV Germania Krefeld war, dass sie an diesem Wochenende vom sechsten auf den siebten Platz zurückfielen. Die gute war, dass sie beim Tabellenvierten RC Ehrenfeld mit dem 20:20 einen überraschenden Punktgewinn verbuchten.

Ein Unentschieden wäre schon vor dem Kampf als überraschend zu urteilen gewesen, aber unter den Umständen war er sogar sensationell. Denn mit nur sieben wettkampffähigen Ringern waren die Seidenstädter angereist. Die Gewichtsklasse bis 98 Kilogramm im griechisch-römischen Stil ließen sie unbesetzt. Vitali Jeschke und Anton Sattler traten nur an, damit die Gewichtsklassen besetzt waren, und gaben ihre Kämpfe direkt auf. Denn bei mehr als einer unbesetzten Klasse wäre der Kampf mit 40:0 für den Gegner gewertet worden. Aber auch so gingen zwölf Zähler kampflos an die Ehrenfelder.

Auf der Matte gewannen die Gastgeber jedoch lediglich zwei Kämpfe - die Gegner von Hank Weber und Ayoub Bolakhrif siegten technisch überlegen (jeweils 4:0). Dem gegenüber standen fünf Krefelder Siege - und zwar deutliche. Emil Gozalov, Dietrich Salamatin, Philipp Haeffner und Schwergewichtler Talip Alkan gewannen technisch überlegen (jeweils 4:0). Waldemar Schäfer schulterte seinen Gegner (4:0).

Die Krefelder können am letzten Spieltag nicht mehr auf Platz acht abrutschen. Für den Sprung auf Platz sechs müssen sie am letzten Heimkampftag gegen den Tabellendritten RG Oberforstbach/Sparta Kelmis einen Punkt mehr holen als die TSG Herdecke im Parallelduell gegen den Tabellenachten AC Mülheim am Rhein.

(sen)
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