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Lokalsport
Grefrath kann Aufstieg perfekt machen

Landesliga. Handball: Bei einem Sieg im Derby gegen St. Tönis winkt die Verbandsliga.

Der mögliche Verbandsliga-Aufstieg ist bei der Turnerschaft Grefrath am letzten Spieltag fest mit der bislang makellosen Heimbilanz verwurzelt. Hat die beeindruckende Serie auch am Samstagabend gegen die Turnerschaft St. Tönis (Beginn 18 Uhr) noch Bestand, gibt es in Grefrath wieder eine große Aufstiegsparty.

Angesichts der bisherigen Leistungen in eigener Halle kann eigentlich schon einmal der Sekt kalt gestellt werden. In allen zwölf Heimspielen ließ die Grefrath der Konkurrenz nur selten eine echte Chance. Selbst die Spitzenteams aus Aldekerk und Dülken wurden mit 27:19 bzw. 31:19 abgekanzelt. Im Falle einer Niederlage wären nicht automatisch alle Träume erlöschen. Die Grefrather könnten schlimmstenfalls noch auf den dritten Rang abrutschen und müssten sich dann in der Relegation beweisen.Von derartigen Gefilden ist der Gast aus St. Tönis ganze acht Zähler entfernt. Insgeheim hätten sich in der Apfelstadt sicherlich einige einen sehr viel geringeren Abstand zur Spitzengruppe erhofft. Im letzten Saisonspiel geht es für die Mannschaft von Trainer Jürgen Hampel nur noch um die Sicherung des sechsten Platzes, der über die letzten Monate recht treffend das Leistungsspektrum der St. Töniser repräsentierte. Abseits des Feldes haben die Verantwortlichen bereits ihre Hausaufgaben gemacht und für die kommende Runde wieder einen vielversprechenden Kader zusammengestellt, der einen neuen Angriff auf die vorderen Ränge erahnen lässt. Und auch einen Sieg in der letzten Partie würde die Turnerschaft gewiss gerne mit in die Sommerpause nehmen.

Beim TV Anrath ist sicherlich niemand so richtig traurig über das bevorstehende Saisonende. Unterm Strich blieb das ganz große Zittern um den Klassenerhalt zwar aus, wirklich Freude haben die letzten Monate aber auch nicht verbreitet. Und das quasi mit Ansage. "Wir waren uns schon vor der Saison bewusst, dass es nicht einfach werden würde. Einige Leistungsträger sind zwecks Studium aus Anrath weggezogen und standen demnach in vielen Partien nicht zur Verfügung. Zudem hat uns das wahnsinnige Verletzungspech natürlich die letzten Monate erschwert. Glücklicherweise ist am Ende doch alles gut gegangen", atmet Pressewart Heinz Frings auf. In der anstehenden Pause wird es vor allem um zwei Personalien gehen. Daniel Geihe denkt ans Karriereende und Top-Torjäger Niklas Berner erwägt einen Wechsel. Gerade bei Berner werden die Verantwortlichen ihre gesamte Überredungskunst einsetzen. Am Samstag (18 Uhr) gastiert zum Abschluss der TV Schwafheim nochmals in der Leineweberhalle.

(mcp)
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