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Lokalsport
Hallen-Masters feiert Silberjubiläum

Viersen. Im Jahr 1992 war es eine spontane Idee von Gerd Schaeben, dem damaligen Vorsitzenden des Dülkener FC. Am Wochen- ende steht bereits die 25. Auflage des Hallen-Masters auf Plan. Das Turnier kann eine bewegte Geschichte vorweisen. Von Manfred Schulz

Als der damalige Erste Vorsitzende und Trainer der ersten Mannschaft des Dülkener FC, Gerd Schaeben, vor fast einem Vierteljahrhundert mit einigen Mitstreitern das erste kleine und feine Hallenturnier für die besten Grenzlandmannschaften ins Leben rief, hat er damals wohl im Traum nicht damit gerechnet, dass sich dieses Turnier einmal zu einem der größten und am besten besuchten Hallenturniere am Niederrhein entwickeln würde.

Was also alles 1992 mit dem Turnier in der Sporthalle der Ost-Schule begann und in Gestalt des VfL Giesenkirchen den ersten Sieger fand, motivierte die Verantwortlichen um Gerd Schaeben in den nachfolgenden Jahren dermaßen, dass aus dem kleinen Masters ein immer größeres wurde. Auch weil das Interesse von vielen Mannschaften außerhalb des Grenzlandes immer weiter zunahm. Inzwischen zieht sich der Radius der teilnehmenden Teams rund 50 Kilometer um den Ransberg. Wenn sich die die Mannschaften in ihren jeweiligen Städten und Gemeinden für das Masters qualifizieren, gilt das als etwas ganz Besonderes. Auch nach 25 Jahren ist das Ticket für das Masters eine besondere Ehre. Mit der fußballerischen Qualität entwickelten sich gleichzeitig auch noch viele andere Dinge rund um das Masters.

Für die jeweiligen Turniere werden seit vielen Jahren immer wieder Schirmherren gesucht und auch schnell gefunden. Es spricht für sich, dass ehemalige Borussen-Profis wie Eugen Polanski, Norbert Meier oder Johannes van den Berg gerne die Schirmherrschaft übernahmen und trotz ihres engen Zeitplanes sogar bei den Auslosungen für das Masters dabei waren. Seit vielen Jahren ist der heutige Bielefelder Trainer Norbert Meier sogar bei fast jedem Masters als Zuschauer anwesend. Bei der 25. Ausgabe des Turniers am Wochenende fungiert Peter Frymuth als Schirmherr. Er ist Vorsitzender des Fußballverbandes Niederrhein und auch DFB-Vizepräsident.

Schaebens damaliger Co-Trainer der Landesliga-Mannschaft des Dülkener FC, der heutige DFC-Vorsitzende Bernd Caspers, half damals als Manager des Dülkener Unternehmens ATR mit, dass das immer bekannter werdende Hallenspektakel Mitte Januar schon bald auch finanziell noch besser unterstützt wurde und viele Jahre als ATR-Masters veranstaltet wurde. Schon bald wurde auch der Standort von der Ost-Schule in die für Zuschauer wesentlich attraktivere Sporthalle am Ransberg gewechselt. Damit war es auch schon mit der Ruhe des Masters-Organisationsteams vom Dülkener FC vorbei.

Schon gleich nach dem Ende der jeweiligen Turniere fangen immer direkt die Planungen und Vorbereitungen für das nächste Masters an. Während der Jahre wurde beispielsweise ein Rund-um-Banden-System eingeführt, auch der Gastronomiebereich wurde weiter ausgebaut. Für die Sponsoren wurde sogar ein VIP-Bereich eingerichtet - die Ideen scheinen den Dülkenern einfach nicht auszugehen. Als vor einigen Jahren der langjährige Hauptsponsor ATR sein Engagement beim Masters beendete, blieben die DFC-Verantwortlichen nicht lange untätig. Die Werbetrommel wurde von vielen Mitgliedern des DFC gerührt und schon bald wurde in Gestalt der ortsansässigen Volksbank Viersen ein neuer Hauptsponsor gefunden, der jetzt seit vielen Jahren das "Volksbank-Masters" unterstützt. Jürgen Cleven, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, betonte erst am Montag bei der Auslosung der Jubiläums-Auflage am Wochenende, dass die Volksbank auch die nächsten Jahre gerne Hauptsponsor bleiben möchte. Damit können die Verantwortlichen des Masters um den Vorsitzenden Bernd Caspers und Organisationschef Andreas Debock schon jetzt langfristig planen, um den nächsten runden Geburtstag des Turniers ins Visier zu nehmen.

Quelle: RP
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