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Lokalsport
Heimsieg für Hülser SV, Bayer gelingt Überraschung

Handball-Landesliga. In der Gruppe 1 sicherte sich der Hülser SV zu Hause gegen den HSV Rheydt zwei Punkte. Die herbe Niederlage in Aldekerk noch im Hinterkopf, wollten die Hülser zu Hause unbedingt gewinnen und setzten dieses Vorhaben mit 32:30 (14:14) Toren in die Tat um. Doch dabei hatten die Hausherren mehr Probleme, als ihnen lieb war. Ohne Lindeke, Wenders und Tillman fehlten den Hülsern im Rückraum die Alternativen.

Rheydt führte in der ersten Hälfte zeitweise und nahm ein Unentschieden mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich Hüls einen kleinen Vorsprung, war aber nicht in der Lage sich entscheidend abzusetzen. Beide Mannschaften kämpfen bis zur Schmerzgrenze. Die Gäste waren kurz vor Schluss dran, machten den 30:30-Ausgleich. Doch der Hülser SV gab trotz großer Erschöpfung noch zwei Antworten, die das Spiel zu ihren Gunsten entschieden. "Die Einstellung passte, die Jungs haben das riesig gemacht. Wir hatten den größeren Siegeswillen und haben uns deshalb den Sieg verdient", sagte Trainer Oliver Cesa.

Hülser SV: Niesel, Pasquesi - Peschers (2), Saars (12), Appelhans (6), von Rißenbeck (6), Rassmann (3), Windrath (2), Conzen, Thomassen, Fialek (1), Gehlings, Phillip, Contzen.

Ohne Überraschungen verlief die Partie DJK Germania Oppum gegen die Reserve des TV Aldekerk. Es war klar, dass Aldekerk den Ton angeben würde, überraschend war dann schon eher, dass die Germania so schnell den Anschluss gegen den Tabellenführer verlor und am Ende mit 24:35 (11:20) das Nachsehen hatte. Bereits nach vier Minuten zog Coach Sebastian Welsch mit einer Auszeit die Notbremse. Mit 0:5 Tore hatte die Partie für die Gastgeber begonnen. Doch große Änderungen traten bis zu Pause nicht ein. Aldekerk baut im Gegenteil seinen Vorsprung weiter aus und führte mit 20:11. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Oppum war jedoch weit davon entfernt den Gästen noch mal gefährlich zu werden. Erfreulich waren die sieben Treffer von Oppums Fabian Vogel gegen seinen alten Verein. "Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden und waren vorne zu ängstlich", sagte Trainer Sebastian Welsch.

Germania Oppum: Kneissl - Krantzen (5), Vogel (7), Ahmed (3), J. Pudeg, Ropertz, Fischer (2), Walter (5), Rommel (3), Welsch, Leuchten.

In der Gruppe 4 herrscht beim SC Bayer Uerdingen ausgelassene Freude. In nur einem Spiel erreichten die Gastgeber am Löschenhofweg gleich mehrere Ziele. Beim 33:18 (16:11) gegen den TB Wülfrath II holte der SC Bayer den zweiten Saisonsieg, tauschte mit den Gästen auch gleich den Tabellenplatz und gab damit die Rote Laterne ab. Das der Sieg dann auch gleich so souverän ausfiel, war das Sahnehäubchen für die Uerdinger. Denn der Druck vor der Partie war immens. Beim Endspiel gegen Wülfrath gab es keine Entschuldigungen, zwei Punkte mussten her. Die bereits in der ersten Hälfte gute Leistung in der Defensive, steigerten die Uerdinger in nach dem Seitenwechsel nochmals und beherrschten damit den Gegner. "Damit hatte keiner gerechnet. Das ist ein Befreiungsschlag. Wir haben Fortschritte gemacht", sagte Trainer Dennis Glavan.

Bayer Uerdingen: Glavan - Blondin (2), Timmerman (6), Lehmann (1), Kutscha (2), Langer (4), Piefrement (4), Hartjes (4), Fox (2), Gerrits, Baumans (1), Große (7), Otten.

(alg.)
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