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Heimsieg für Marios Hofers "Edwin"

Lokalsport: Heimsieg für Marios Hofers "Edwin"
Spannend war gestern das Finish im letzten Rennen. Jockey Marco Casamento (Nr. 5) ließ seine Konkurrenten auf den letzten 100-Metern stehen. FOTO: Thomas Lammertz
Galopp. 8000 Zuschauer sahen gestern im Stadtwald beim Sparkassen-Renntag drei Siege von Nachwuchsjockey Marco Casamento. Trainerin Sarah Jane Hellier sattelt zwei Sieger. Mit dem Wettumsatz ist der Krefelder Rennclub zufrieden. Von Peter Kamp

Die Galopprennbahn im Krefelder Stadtwald war gestern mit 8000 Besuchern so gut besucht wie schon lange nicht mehr. Dafür sorgte die Sparkasse Krefeld, die mit einer Freikartenaktion in ihren Geschäftsstelle die Massen mobilisiert hatte. So sah man auch viele Familien mit Kindern, die das unterhaltsame Rahmenprogramm nutzten. Zugute kam den Veranstaltern natürlich, dass nach der langen Schlechtwetterperiode zum ersten Mal wieder die Sonne vom Himmel strahlte.

Wenn zu Beginn des Rennprogramms ein Favorit gewinnt, dann ist das immer gut für das wettende Publikum. So war es auch gestern, als sich im ersten Rennen der Wallach Avorio mit der erfolgreichsten deutschen Amateur-Rennreiterin im Sattel, Olga Laznovska, knapp gegen Menace und Kiowa durchsetzte. Eine halbe Stunde später belegte das favorisierte Pferd, Swinging Wienerin, den zweiten Platz. Mit einem Start-Ziel-Sieg konnte die Stute Salve Sardegna ihre guten Trainingseindrücke untermauern. Dies hatte Moderator Peter Scheid vor dem Rennen den Besuchern mitgeteilt. Wer also auf seinen Tipp gehört hatte, konnte sich über eine lohnende Auszahlung von 42:10 Euro Einsatz freuen.

Eine halbe Stunde später lag der Rennsportjournalist Peter Scheid erneut richtig, als er die Wetter auf die gute Form von Captain Gerard hinwies. Auf ihm hatte der Derby-Siegreiter Maxim Pecheur allerdings alle Mühe den Erfolg unter Dach und Fach zu bringen. Bis ins Ziel verteidigte er hartnäckig einen minimalen Vorsprung gegenüber Real Promise und Lunar Prospect.

Im vierten Rennen saß Maxim Pecheur auf dem heißen Favoriten El Loco und alles rechnete mit dem zweiten Tagessieg des jungen Jockeys. Doch sein vierbeiniger Partner meinte in Führung liegend sein Pensum erledigt zu haben. So schlich sich Capitano mit dem talentierten Nachwuchsjockey Marco Casamento im Sattel im Verlauf der Zielgeraden an El Loco heran und genau auf der Linie hatten Capitano und Casamento die Nasespitze hachdünn vorne.

Dann schlug die Stunde der Krefelder Pferde. Im fünften Rennen duellierten sich Mario Hofers Edwin (Steffi Hofer) und Erika Mäders Wild Cinderella (Maxim Pecheur) die ganze Gerade herunter in einem atemberaubenden Endkampf. Mit einem Kopf Vorsprung gewann schließlich Edwin vor der talentierten Mäder-Stute, die sicher bald ihren ersten Sieg einfahren wird. Im Absattelring wurden Edwin und Steffi Hofer von einer großen Schar Gratulanten empfangen, da die Besitzer des Hengstes, Stall Adele, in Krefeld wohnen. Kurz zuvor gab es für Mario Hofer ebenfalls Grund zu jubeln. In Berlin-Hoppegarten gewann seine Stute Princess Astra den Westminster Sprintpreis als große Außenseiterin. 16 000 Euro flossen damit in die Kasse des Besitzers Franz Prinz von Auersperg.

In Krefeld ging es mit dem Großen Preis der Sparkasse Krefeld weiter. Es gewann zum zweiten Mal an diesem Tag Jockey Marco Casamento. Er steuerte Naziba vor Finch Hatton und Nadelwald als Siegerin ins Ziel. Im letzten Rennen machte Casamento dann die Triplette perfekt. Im Sprint über 1.200 Meter hielt er sich lange mit Ice Club aus allen Kämpfen heraus, um dann auf den letzten 100 Metern alle zu überrollen. Trainiert wird Ice Club von Sarah Jane Hellier, die auch den Sieger des ersten Rennens (Avorio) in ihrer Obhut hat. Zweiter wurde Henke vor Neuenburger. Die beiden Hofer-Pferde Emirati Spirit und Secret mischten lange mit, hatten dann aber ausgespielt. Der Gesamtumsatz betrug 123.617 Euro, womit die Verantwortlichen des Krefelder Rennclub sehr zufrieden waren.

Quelle: RP
 
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