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Lokalsport
Heimsiege für Germania und Hüls, SC Bayer unterlag

Handball-Landesliga. In der Landesliga Gruppe 1 gelang dem Hülser SV zu Hause gegen den TV Erkelenz einen 43:22(23:11)-Kantersieg. Die Hausherren hatten den Abstiegskandidaten jederzeit im Griff und liefen bereits in der ersten Hälfte sehr viele Tempogegenstöße. Möglich wurden die Festspiele am Reepenweg durch eine konzentrierte Vorstellung in der Abwehr.

"Wir haben sehr gut in der Abwehr gearbeitet und konnten dann immer wieder mit Tempo nach vorne spielen", sagte Trainer Olivier Cesa. Die Partie war auch deshalb frühzeitig entschieden, weil die Gastgeber auch mit der zweiten Welle oder im normalen Spielaufbau oftmals leichtes Spiel mit der überforderten Defensive der Erkelenzer hatten. Am Dienstag (20 Uhr, Corneliusfeld) muss der Hülser SV eine weitaus schwierigere Aufgabe bewältigen. Im Pokal-Viertelfinale tritt der HSV bei der Tschft. St. Tönis an.

Hülser SV: Niesel, Pasquesi - Peschers (7), Saars (12), Appelhans (7), von Rißenbeck (3), Rassmann (2), Windrath (2), Contzen (3), Thomassen, Fialek, Gehlings (1), Phillip, Wenders (6).

Die DJK Germania Oppum gewann ihr Heimspiel gegen den HSV Rheydt mit 29:25 (11:12) Toren. In der ersten Hälfte hatten die Oppumer große Probleme mit den Gästen aus Mönchengladbach. Rheydt lag beständig mit einem Tor vorne und es war vor allem Germania-Keeper Lucas Kneissl zu verdanken, dass dieser Rückstand zur Pause für die Oppumer nicht höher ausfiel. "Das war überragend. Er hat viele unmögliche Dinger rausgeholt", lobte Trainer Sebastian Welsch. Hatte es Oppum in der ersten Hälfte noch nicht verstanden das Fehlen eines gelernten Kreisläufers zu kompensieren, gelang dies den Hausherren in der zweiten Hälfte viel besser. Die Partie blieb zunächst ausgeglichen, doch dann setzte sich die Germania auf 20:17 ab und war fortan in der besseren Position. Den zwischenzeitlichen Ausgleich (24:24) beantwortete Oppum am Ende mit nochmaligen Steigerung. "Das war eine gute Deckungsleistung. Wir haben unser Spiel konstant zu Ende gespielt", erklärte Trainer Sebastian Welsch die Schlussphase

Germania Oppum: Kneissl, Hofer - Krantzen (11), Vogel (4), Ahmed (1), J. Pudeg (2), Fischer (3), Walter (3), Welsch (4), Kutscha (1), Musch, Seibel

In der Gruppe 4 der Landesliga zeigte der SC Bayer Uerdingen nach dem zweiten Saisonsieg in der vergangenen Woche nun erneut eine starke Leistung. Doch diesmal reichte es nicht zu einem Punktgewinn. Die Uerdinger verloren knapp mit 22:23 (10:11) gegen die HSG Velbert/Heiligenhaus. Die favorisierten Gäste hatten das Bayer-Team im Hinspiel noch mit 31:17 nach Hause geschickt. Doch im Rückspiel zeigte sich vor allem die Defensive stark verbessert. Ärgerlich für die Uerdinger waren die vielen vergeben Chancen in der ersten Hälfte. Eigentlich hätten die Gastgeber mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Auch nach dem Seitenwechsel vergaben die Hausherren zu viele Würfe oder scheiterten am starken Keeper der Gäste. "Unsere Abwehr war bärenstark, aber vorne haben wir einfach zu viel verworfen. Eigentlich hätten wir dieses Spiel gewinnen müssen", ärgerte sich Trainer Dennis Glavan.

Bayer Uerdingen: Glavan - Blondin, Timmerman (3), Wüsthoff, Kutscha, Langer (3), Piefrement (4), Hartjes, Fox (2), Penz, Baumans (3), Große (5), Otten (2)

(alg.)
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