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HSG empfängt Leichlingen zum Topspiel

Lokalsport: HSG empfängt Leichlingen zum Topspiel
Max Jäger wird in der kommenden Saison das Tor der Eagles hüten. Der 1,97-m-Hüne kommt mit seinem aktuellen Trainer Ronny Rogawska und Teamkamerad Erik Hampel aus Korschenbroich zur HSG. FOTO: Dieter Wiechmann
Krefeld. Der Handball-Drittligist trifft Samstag um 19 Uhr auf den Dritten. Die Torhüterfrage ab Sommer ist beantwortet. Max Jäger vom TV Korschenbroich und Paul Keutmann von Adler Königshof ersetzen Philipp Ruch und Benedikt Köß. Von Sven Schalljo

Lange war im Umfeld der HSG Krefeld spekuliert worden, jetzt ist es offiziell. Philipp Ruch, der auf einen Platz in der zweiten Liga spekuliert und daher das Angebot zur Vertragsverlängerung ablehnte, wird die Eagles im Sommer verlassen. Ersetzen wird ihn Max Jäger vom TV Korschenbroich. Der 28 Jahre alte 1,97-Meter-Hüne wird sich dann mit Stefan Nippes um den Platz zwischen den Pfosten duellieren. Der gebürtige Neusser sammelte bereits Zweitligaerfahrung ist sicher nicht dafür verantwortlich, dass sein bisheriges Team derzeit am Tabellenende der dritten Liga gegen den Abstieg kämpft.

Für die Rolle des dritten Torwarts, für die Benedikt Köß zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht, gewannen die Eagles einen weiteren hochinteressanten Mann: Paul Keutmann, der aktuelle Keeper der Adler Königshof wird die Position des Teilzeit-Torwarts einnehmen. Aufgrund seiner beruflichen Orientierung als Zeitsoldat fehlt dem 23-Jährigen zukünftig die Zeit, voll im Trainings- und Spielbetrieb eingebunden zu werden. Die Eagles aber überzeugten ihn, dem Handball treu zu bleiben und seine vielversprechende Karriere in reduzierter Rolle fortzuführen. Derzeit führt er sein Team zu einer starken Saison in der vierten Liga und zählt hier zu den besten Torwarten überhaupt. Unterdessen stehen für die Eagles aber auch in der laufenden Saison noch einige Ziele auf dem Programm.

Vor allem Rang drei wollen die Schwarz-Gelben sich gern sichern und möglicherweise sogar den Zweiten aus Dormagen noch einmal angreifen. Der Abstand auf letzteren beträgt fünf Punkte. An Leichlingen könnte das Team mit einem Heimsieg am Samstag sogar vorübergehend vorbei ziehen, auch wenn der Gegner noch ein Spiel in der Hinterhand hat. Unterdessen sind Jens Reinarz und Simon Ciupinski wieder im Training. Damit hatte Trainer Dusko Bilanovic erstmals überhaupt 14 Spieler auf dem Platz beim Training und könnte bis auf Michel Mantsch und Hannes Hombrink mit vollem Kader ins kommende Topspiel gehen. Der Coach war unterdessen mit dem Auftritt am Samstag in Korschenbroich, der mit 12 Toren gewonnen wurde, durchaus zufrieden. Anders ist das bei weiten Teilen seiner Spieler. Kapitän Marcel Goerden oder Rückraumspieler Henrik Schiffmann zeigten sich selbstkritisch und sprachen von einem schwachen Auftritt trotz des hohen Sieges.

Dem Trainer gefällt dies naturgemäß sehr "Es ist gut, wenn das Team ehrgeizig ist und trotz hoher Siege nicht zufrieden ist. Das stachelt zu besseren Leistungen an", sagt der Coach, der aber zu bedenken gibt, dass es ein gutes Zeichen sei, wenn auch eine nicht optimale Leistung zu einem hohen Sieg reiche. Zudem habe er viel gewechselt und auch Tim Gentges habe nach langer Verletzung viel Einsatzzeit bekommen, was ihm helfe. Und so ist er optimistisch für den Samstag.

Quelle: RP
 
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