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Lokalsport
HSG gewinnt mit letztem Aufgebot

Dritte. Handball: Der Drittligist setzte sich gestern im Heimspiel gegen Gummersbach II / Derschlag mit 27:25 durch. Auch Kuhfuss verletzte sich. Von Heinrich Löhr

Liga Die HSG Krefeld hat am Sonntag ihre Heimpartie gegen den Tabellenvorletzten HSG Gummersbach II /Derschlag mit 27:25 (10:9) gewonnen. Damit bleibt die Situation an der Tabellenspitze der Weststaffel der Dritten Liga bleibt auch nach dem 25. Spieltag unverändert, da auch die weiteren Mannschaften des Spitzentrios, der VfL Fredenbeck und der TV Leichlingen ihre parallelen Spiele gewannen. Alle drei Mannschaften weisen jetzt 38:12 Punkte auf, wobei die Krefelder aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs auf Platz drei rangieren. "Die letzten Aufrechten haben wieder alles gegeben", bewertete HSG-Trainer Olaf Mast die Begegnung. Zu den bekannten Ausfällen der Stammkräfte Marcel Görden, Michael Heimansfeld, Philipp Ruch und Stefan Pletz gesellte sich in der 53. Spielminute auch noch Kreisläufer Gerit Kuhfuss, der nach einem Schlag in den Unterleib minutenlang auf dem Hallenboden liegen blieb. Über die Schwere der Verletzung werden die für heute angesetzten Untersuchungen Aufschluss geben.

Zu Beginn der Partie tat sich der Angriff der HSG sehr schwer. Gerade einmal drei Treffer standen nach 15 Spielminuten zu Buche. "Wir hatten uns hier bei einer Mannschaft mit zahlreichen verletzten Stammspielern schon etwas ausgerechnet. Und ich als Sportler habe zudem darauf gesetzt, dass, wenn eine Mannschaft aus was für Gründen nicht aufsteigen darf, das bei dem einen oder anderen zu einem Nachlassen der Leistung führen kann", sagte Gummersbachs Spielertrainer Jörg Lützelberger. Doch er hatte die Rechnung ohne die Krefelder gemacht, die nicht aufsteckten und schon zur Pause mit 10:9 führten.

"Wir haben viel gewechselt und so die wenigen Kräfte geschickt aufgeteilt", befand Mannschaftskapitän Thomas Pannen nach dem Spiel. Er, der die HSG zum Saisonende verlassen wird, warf sechs Tore und besonders die Treffer Nr. 24, 25 und 26, die Pannen erzielte, fielen in der spielentscheidenden Schlussphase. Bester Krefelder Werfer war Maik Schneider, der neunmal in die Maschen traf. In die Liste der Torschützen konnte sich auch Torwart Stefan Nippes eintragen. Er traf ins verwaiste Gästetor, weil die in zahlreichen Spielsituationen immer wieder ihren Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers opferten. "Jetzt folgt das spielfreie Osterwochenende, wo nur Regenerationstraining ansteht. Danach hoffe ich auf den einen oder anderen Rückkehrer", blickte HSG-Trainer Olaf Mast nach vorne.

Quelle: RP
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