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Lokalsport
HSG Krefeld beendet die Hinrunde mit einem Sieg

Handball/Dritte Liga. Zum Abschluss der Hinserie hat die HSG Krefeld noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit 24:20 (14:15) siegte sie am Samstagabend bei der SG Schalksmühle-Halver. Von Heinrich Löhr

13 Siege und zwei Niederlagen, dazu die beste Tordifferenz und die wenigsten Gegentore aller 16 Mannschaften, das sind die Eckpunkte der überaus beeindruckenden Bilanz der Krefelder. Trotzdem belegen sie hinter Spitzenreiter VfL Fredenbeck lediglich den zweiten Tabellenplatz - der direkte Vergleich spricht für das Team aus dem Norden. Noch ist man geneigt zu sagen, denn genau diese Fredenbecker gastieren noch in diesem Jahr, am kommenden Samstag (19.30 Uhr) zum ersten Rückrundenspieltag in Krefeld.

In Halver war es einmal mehr die überragende Abwehr der HSG, die den Unterschied machte. Nach 42 Minuten erzielten die Gastgeber mit dem Tor zur 20:19-Führung den für sie letzten Treffer dieser Partie, während Krefeld noch deren fünf folgen ließ. "Ich habe im Handball nun schon wirklich viel erlebt, aber dass eine Mannschaft fast 19 Minuten ohne Gegentor bleibt, das war auch für mich neu", sagte HSG-Trainer Olaf Mast nach der Partie.

Dem Ex-Profi war auch einen Tag nach der Partie die Achtung vor dieser Leistung seiner Mannschaft deutlich anzumerken. "Und in diese Zeitspanne fallen auch noch eine zweiminütige Unterzahl von uns und ein gehaltener Strafwurf", wies Mast auf weitere Erschwernisse hin. In Halver musste Mast wie erwartet auf Stefan Pletz und Marc Pagalies verzichten, dafür aber stand Gerrit Kuhfuss zur Verfügung. In der Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Daran änderte auch nichts die Szene, die sich in der 20. Minute abspielte. HSG-Torwart Philipp Ruch schlug beim Abwehrversuch eines Balles der Arm so unglücklich vor den Torpfosten, dass ihm schwarz vor Augen wurde und er durch Stefan Nippes ersetzt wurde. Die herbei gerufenen Sanitäter gingen indes nicht von einem Bruch aus. Endgültige Klarheit wird eine Untersuchung zu Wochenbeginn bringen. Auch nach Wiederanwurf verlief die Partie lange weiter ausgeglichen, ehe ab Spielminute 42 die Krefelder hinten dicht machten. Mit seinen zwei Toren zum 20:20 und 21:20 leitete mit Hannes Hombrink ausgerechnet ein Spieler den Sieg ein, der zuletzt nicht immer im Fokus stand.

HSG: Ruch, Nippes - Breuer 4/3, Heimansfeld 2, Hombrink 2, Pannen 1, Schneider 6, Plhak 1, Gentges 3, Goerden 3, Kuhfuss, Schmitz 2

Quelle: RP
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