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HSG Krefeld für 2016 bestens vorbereitet

Lokalsport: HSG Krefeld für 2016 bestens vorbereitet
Der zum Saisonbeginn vom TV Korschnbroich nach Krefeld gewechselt Marcel Görden (Nr. 21) bleibt der HSG erhalten. Der 27-jährige Kreisläufer verlängerte seinen Vertrag in dieser Woche um ein Jahr. FOTO: Lothar Strücken
Dritte Liga. Handball: Nach der Winterpause hat sich das Drittliga-Team von Olaf Mast bestens für die Restrunde der Saison 2015/16vorbereitet. In den verbleibenden 14 Begegnungen lautet die Parole des Trainers: So viele Spiele wie möglich gewinnen. Von Heinrich Löhr

Mit dem Heimspiel gegen die HSG Varel-Friesland startet die HSG Krefeld am Wochenende in die Restrunde der Saison 15/16, da das erste Rückrundenspiel ja schon vor Weihnachten absolviert wurde. Der Anwurf in der Sporthalle Königshof an der Johannes-Blum-Straße erfolgt wie gewohnt am Samstag um 19.30 Uhr.

Seit dem 3. Januar hat HSG-Coach Olaf Mast sein Team wieder im Training und dabei schon gleich mehrfachen Grund zur Freude gehabt. Da ist als Erstes die Vertragsverlängerung von Kreisläufer Marcel Görden zu nennen. Der 27-jährige Führungsspieler, der zu Beginn dieser Spielzeit vom Ligakonkurrenten TV Korschenbroich in seine Heimatstadt Krefeld gewechselt war, verlängerte um ein Jahr - und zwar unabhängig, ob die HSG in der kommenden Spielzeit weiter dritt- oder zweitklassig spielen sollte. "Marcel ist auch außerhalb des Parketts ein ganz wichtiger Faktor und von daher kommt dieser Verlängerung eine ganz starke Signalwirkung zu", sagt Mast. "Das wird Magnetwirkung haben, was den Zusammenbau einer starken Mannschaft für die kommende Spielzeit anbelangt", so Mast weiter. Zum Thema des weiterhin möglichen Aufstiegs in Liga zwei gibt sich der erstligaerfahrene Ex-Profi unverändert vorsichtig. "Unser Anspruch für die restlichen 14 Ligaspiele lautet, hiervon so viele Spiele wie möglich zu gewinnen." Zwei Punkte liegt die HSG hinter Tabellenführer Fredenbeck, die gleiche Anzahl an Punkten beträgt der Abstand zum Dritten Leichlingen. Der zweite Grund für Mast sich zu freuen, war die rege Trainingsbeteiligung unter der Woche. Es gab keine Ausfälle zu beklagen. Trotz einer Bindehautentzündung mischte auch David Breuer mit. Lediglich Stefan Pletz war in einigen Situationen noch sein wochenlanger Ausfall vor Weihnachten anzumerken. Der dritte Grund zur Freude war der gute Fitnesszustand, in dem sich seine Spieler nach den Weihnachtsfeiertagen präsentierten. Und wenn doch der ein oder andere Knödel an der falschen Stelle hing, wie Mast es scherzhaft formulierte, hatte Peter Quasten, Leichtathletiktrainer des SC Bayer mit seinen Übungen in der ersten Trainingswoche für dessen Verschwinden gesorgt.

Was den samstäglichen Gegner, der nur drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz liegt, anbelangt, hat Mast deren langsames Spiel ausgemacht. "Aus einer sehr dicht gestaffelten Defensive spielen sie ihre Angriffe lange aus", berichtet Mast von seinen Beobachtungen. Das bedeutet, dass die Krefelder vorne sehr effizient zu Werke gehen müssen.

Quelle: RP
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