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Lokalsport
HSG Krefeld rückt mit Sieg beim TuS Volmetal auf Rang zwei vor

Dritte. Handball: Der Drittligist feiert am Samstag beim Aufsteiger trotz der Ausfälle von Stephan Pletz und Thomas Pannen einen verdienten 26:22-Erfolg. Kai Wingert gab in der Schlussphase sein Ligadebüt. Von Heinrich Löhr

liga Ihren bereits sechsten Sieg in Serie landete die HSG Krefeld am Samstagabend. Mit 26:22 (17:11) gewann sie ihre Auswärtspartie beim starken Aufsteiger TuS Volmetal. Da der bisherige Tabellenzweite, der Leichlinger TV, seine Partie an diesem Wochenende verlor, schoben sich die Krefelder dank des besseren Trefferverhältnisses auf diesen zweiten Tabellenplatz vor.

Ein Erfolg, der umso höher zu bewerten ist, waren doch für Trainer Olaf Mast die Ausfälle der Stammkräfte Stephan Pletz - war im Training mit dem Fuß umgeknickt und wurde geschont, und Thomas Pannen, grippaler Infekt zu kompensieren. Kai Wingert, der eigentlich zu Adlers Oberligateam gehört, war mit nach Volmetal gefahren und kam in den letzten fünf Spielminuten zu seinem Drittligadebüt. Garant des Erfolges war einmal mehr die gute Defensive der Krefelder - 22 Gegentore sprechen da eine deutliche Sprache. Und das, obwohl mit Pletz der Abwehrorganisator fehlte. "Michael Heimansfeld hat auf dieser Position eine wirklich gute Partie gemacht", hielt Mast ein Sonderlob für den im Sommer vom OSC Rheinhausen gekommenen Neuzugang bereit.

Beide Mannschaften hatten zudem mit den teils unverständlichen Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes Hannes und Hannes zu kämpfen. Volmetals Frederik Kowalski sah nach einem rüden Einsteigen gegen Gerrit Kuhfuss die Rote Karte mit Sonderbericht. Andererseits verhängten die Unparteiischen allein acht Zweiminutenstrafen gegen Krefeld, so viele wie das in der Liga als fair geltende Team annähernd in sämtlichen zuvor absolvierten Partien kassiert hatte. Bereits in Spielminute 32 wurde die dritte gegen Tim Gentges ausgesprochen, so dass die Partie für ihn zu Ende war, und Trainer Mast, nach Pletz und Pannen, der dritte Mittelmann abhandengekommen war. Fortan agierte das Team mit zum Teil zwei Kreisläufern, oder Mast beorderte seine Allzweckwaffe, den gelernten Linksaußen Lukas Schmitz, in die Mitte. In der 52. Spielminute setzte der eher klein gewachsene Spieler aus der zweiten Reihe zum Sprungwurf an und traf am verdutzten Torwart vorbei zum 25:16 für Krefeld. Die gesamte mit 500 Zuschauern gut gefüllte Halle zollte ihm Anerkennung. In der hektischen Schlussphase gelang es den Gastgebern noch, den Toreabstand etwas zu verringern. Am klaren Sieg der Krefelder vermochte das, auch angesichts der neun Treffer, die Maik Schneider warf, nichts mehr zu ändern.

Quelle: RP
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