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Lokalsport
HSG reist morgen zum Derby nach Korschenbroich

Dritte Liga. Handball: Trainer Olaf Mast feiert ein Wiedersehen mit jenem Club, in dem er seine erste Trainerstation absolvierte. Von Heinrich Löhr

Fünf Spiele in 30 Tagen - so lautet das Motto des Schlussspurts in der Weststaffel der Dritten Liga. Zwei Partien des 26. Spieltages werden dabei schon morgen ausgetragen, und zwar unter anderem die der HSG Krefeld, die um 20 Uhr zum ewig jungen Nachbarschaftsduell beim TV Korschenbroich antreten muss. "Das ist eine Partie, auf die wir uns immer freuen", sagt HSG-Trainer Olaf Mast. Dabei hebt er, der er 2007 bei seiner ersten Trainerstation den morgigen Gegner in die zweite Bundesliga führte, auf das traditionell gute nachbarschaftliche Verhältnis der beiden Vereine ab. "Ob es um gemeinsame Trainingseinheiten oder die Aushilfe bei Vakanzen in der Hallenbelegung geht, wir arbeiten vielfältig zusammen", sagt Mast. "Und die Partien gegen Korschenbroich verlaufen stets fair."

Brisanz gewinnt die Partie auch aus der Tabellenkonstellation und den jüngsten Ergebnissen der Gastgeber. Die vermochten ihre zuletzt absolvierten sechs Partien ohne eine Niederlage zu gestalten, fuhren dabei vier Siege und zwei Unentschieden ein, was sie in der Tabelle auf Platz vier klettern ließ. Trotzdem, der Abstand zum punktgleichen Führungstrio aus Fredenbeck, Leichlingen und eben der HSG Krefeld beträgt immer noch respektable neun Punkte.

Personell sieht es bei der HSG - wie schon vor der Osterpause - weiterhin angespannt aus. Kreisläufer Marcel Görden, der nach seiner Daumenoperation im Februar zurück erhofft war, wurde vom Arzt noch bis einschließlich 17. April mit einem Spielverbot belegt. Rückraumspieler Michael Heimansfeld, den ein umgeknickter Knöchel aktuell ohnehin außer Gefecht setzt, wurde am vergangenen Dienstag wegen schon länger bestehender Meniskusprobleme am Knie operiert. "Er steht somit erst in der kommenden Spielzeit wieder zur Verfügung", sagt Trainer Mast, der zudem weiter auf Stefan Pletz verzichten muss. Einziger Lichtblick an der Front der verletzten Spieler ist Torwart Philipp Ruch, der seine Fersenverletzung auskuriert hat, und in den Kader zurück kehren wird. Spielfähig ist auch der zuletzt leicht angeschlagene Kreisläufer Gerit Kuhfuss.

HSG-Trainer Olaf Mast nutzt die aktuellen Trainingseinheiten auch schon einmal dazu, den einen oder anderen möglichen Neuzugang für die kommende Spielzeit zu testen. Schließlich sind bislang noch keine Nachfolger für Thomas Pannen und David Breuer gefunden, die beide aus beruflichen Gründen kürzer treten müssen.

Quelle: RP
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