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HSG trifft im DHB-Pokal auf Rostock

Lokalsport: HSG trifft im DHB-Pokal auf Rostock
Krefeld. Handball: Eine weite Reise steht den Handballer der HSG Krefeld im DHB-Pokal bevor: Es geht an die Ostsee, und dort wartet der Zweitligist HC Empor Rostock. Trainer Olaf Mast will die Tour nun mit einem Kurz-Trainingslager verbinden. Von Heinrich Löhr

Zweitligist HC Empor Rostock heißt der Gegner, auf den Drittligist HSG Krefeld in der ersten Runde des Pokals des Deutschen Handballbundes trifft. "Puh, das ist ja wohl mit eine der weitesten Reisen, die möglich waren", stöhnte HSG-Trainer Olaf Mast ob des Ergebnisses der gestrigen Auslosung. "Sportlich kann ich zu dem Gegner nichts sagen, da muss ich mich erst einmal schlau machen", sagte er über den Tabellenzwölften der abgelaufenen Spielzeit.

Zur Saison 15/16 hatten der Deutsche Handballbund und die Handballbundesliga eine Reform des Pokalwettbewerbs beschlossen. Danach spielen die 64 qualifizierten Mannschaften die beiden ersten Runden dieses Wettbewerbs in 16 Final-Four-Turnieren aus. Als zweite Mannschaft der dritten Vierergruppe zog DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß die Loskugel mit dem Adleremblem der Krefelder. Es folgten Drittligist HC Elbflorenz und Erstligist TuS Nettelstedt-Lübecke, die im zweiten Halbfinale aufeinander treffen. In jedem dieser 16 Turniere ermitteln die Sieger der beiden Halbfinals dann in einer weiteren Partie die Mannschaft, die für das Achtelfinale qualifiziert ist.

Ausgetragen wird dieses Turnier beim jeweils teilnehmenden Zweitligisten jeder Vierergruppe, bezogen auf die Gruppe mit der HSG Krefeld also Rostock. Sollte der Verein von der Ostseeküste abwinken, hätten die teilnehmenden Drittligisten die Chance, das Turnier zu organisieren. Dresden als Zweiter der Oststaffel geht dabei allerdings Krefeld, als dem Fünftplatzierten der Weststaffel, vor. Verpflichtet das Turnier durchzuführen bleibt als Ultima Ratio der Erstligist. Gespielt wird am Wochenende 15. / 16. August und damit exakt zwei Wochen vor dem Saisonstart. Das genau ist der Zeitpunkt der Saisonvorbereitung, zu dem Trainer Mast gerne ein Trainingslager einbaut. "Ich werde mich jetzt mit den beiden Geschäftsführern zusammen setzen, um auszuloten, ob wir dies mit der Reise nach Rostock verbinden können", sagte Mast zu den Auswirkungen dieser Auslosung auf die kommenden Wochen.

Nach gut vier Wochen Pause versammelte der oberste Krefelder Übungsleiter vorgestern erstmals die Seinen wieder. Urlaubsbedingt fehlte Maik Schneider. Gleiches galt für Kapitän Thomas Pannen, der am Wochenende Vater geworden war. Aus versicherungstechnischen Gründen noch nicht mit trainieren durften die Neuzugänge, da sie noch bis zum Ende dieses Monats bei ihren alten Vereinen unter Vertrag stehen.

Quelle: RP
 
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