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Lokalsport
Hülser SV reist zum Lokalderby gegen Turnerschaft Grefrath

Landesliga. Handball: Beide Mannschaften haben als Tabellenvierter bzw - fünfter jeweils 19:9 Punkte. Germania will Auswärtsbilanz aufpolieren. Von Alex Gruber

In der Gruppe 1 tritt der Hülser SV am Samstag (18.30 Uhr) bei der Turnerschaft Grefrath an. Beide Teams haben 19:9 Punkte, die Gastgeber stehen jedoch als Tabellenvierter noch einen Platz vor dem HSV. Das wollen die Hülser mit einem erneuten Erfolg ändern. Im Hinspiel schlug Hüls die Turnerschaft mit 27:23. Doch in Grefrath wird es ein anderes Spiel werden, weiß Trainer Oliver Cesa: "Grefrath ist unheimlich heimstark. Wenn wir bestehen wollen müssen wir 100 Prozent gegenhalten und alles muss stimmen." Da trifft es sich gut, dass die Hülser im Pokal am Dienstag bereits nach gut 40 Minuten so hoch gegen St. Tönis führten, dass die Trainer Junkers und Cesa kräftig durchwechseln konnten. Außerdem erwartet den HSV-Kader am Freitag nur ein lockeres Training, um die Kräfte für die schwierige Auswärtsaufgabe zu schonen.

Die DJK Germania Oppum will in der Rückrunde noch mal angreifen und hat sich als Zwischenziel gesetzt möglichst die nächsten vier Spiele zu gewinnen. "Wir haben noch was vor", sagt Trainer Sebastian Welsch. Den nächsten Schritt wollen die Oppumer am Samstagabend beim TV Erkelenz machen. Der angeschlagene Abstiegskandidat ist jedoch zu Hause nicht zu unterschätzen. "Das ist ein unbequemer Gegner, aber machbar. Wir wollen unbedingt gewinnen", sagt Welsch. Mit viel Tempo will die Germania das Spiel für sich entscheiden, und zwar nicht nur über Gegenstöße, sondern auch über die zweite Welle für Gefahr sorgen. Zusätzlich gilt für die Oppumer als Gäste, sich auch mental auf die Auswärtspartie einzustellen. "Wir müssen im Kopf umschalten", sagt Welsch mit Blick auf die noch magere Auswärtsbilanz seines Teams. Oppum muss weiterhin auf Abwehrchef Marc Kremers (Handverletzung) verzichten.

In der Gruppe 4 muss der SC Bayer Uerdingen am Sonntagabend ab 18 Uhr bei der DJK Grün Weiß Werden ran. Die Essener haben als Tabellenelfter bisher nur vier Pluspunkte mehr gesammelt als Uerdingen. Dementsprechend rechnen sich die Gäste vom Niederrhein mit dem neu gewonnen Selbstbewusstsein in der Kruppstadt etwas aus. Das Hinspiel war allerdings eine deutliche Sache für Werden: mit 38:19 deklassierten die Essener in der Hinrunde die Bayer-Sieben am Löschenhofweg. "Wir wollen den Angriff auf die nächsten Punkte machen", erklärt Trainer Dennis Glavan. Die Hoffnung wird von den drei starken Spielen des SC in Folge genährt. Zwar ging zwei der Spiele knapp verloren, doch befand sich das Team auf Augenhöhe mit Düsseldorf und Velbert und gegen Wülfrath II sprang sogar ein überzeugendes 33:18 heraus.

Quelle: RP
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