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Lokalsport
Hülser SV verpasst denkbar knapp das Pokalfinale

Rollhockey. Der Hülser SV hat im Halbfinale des DRIV-Pokals mit 4:6 gegen die IGR Remscheid verloren und damit den Finaleinzug hauchdünn verpasst. Eine packende Partie zweier Teams auf Augenhöhe vor einer beeindruckenden Kulisse in der Platz gefüllten Bonhoefferhalle machte beste Werbung für die Sportart Rollhockey.

Mit dem Finaleinzug verbunden war auch die Qualifikation für den Europapokal. Dies war zusätzliche Motivation für beide Mannschaften. So war es von Beginn an eine ausgeglichene und am Ende auch dramatische Partie. Das Spiel hätte für die Hülser kaum besser starten können, denn schon in der zweiten Minute brachte Nik Fichtner den HSV in Führung. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Maximilian Hendricks erhöhte in der neunten Minute auf 2:0, doch keine 60 Sekunden später verkürzten die Gäste auf 2:1. Diese Führung verteidigte der HSV dank einiger starker Paraden von Schlussmann Daniel Heulmanns bis zur Pause.

Der zweite Durchgang begann mit einem Rückschlag für die Hülser. In der 27. Minute erzielte die IGR nämlich den Ausgleich. Davon ließen sich die Grün-Weißen aber nicht aus der Ruhe bringen. Niklas Kluschewski brachte den HSV 20 Minuten vor Spielende erneut in Front, doch den Remscheidern gelang per direkten Freistoß der schnelle Ausgleich. Im weiteren Verlauf der Partie hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, aber es fielen zunächst keine weiteren Tore. In der 44. Spielminute brachte HSV-Kapitän Philipp Greiffenstein nach Vorlage von Daniel Quabeck sein Team wieder in Führung. Allerdings dauerte es wieder keine Minute, bis die IGR einen direkten Freistoß zum 4:4-Ausgleichstreffer nutzte. Jetzt war das Momentum auf die Remscheider Seite umgeschlagen. Drei Minuten vor dem Abpfiff gingen die Gäste erstmals in Führung. Der HSV setzte jetzt noch einmal alles auf Angriff. In der IGR-Abwehr tat sich jedoch keine Lücke mehr auf. Stattdessen verwandelten die Remscheider 33 Sekunden vor Schluss einen Konter per Empty-Net-Goal zum 4:6-Endstand. Am Ende setzte sich die bessere Effektivität der Gäste durch.

Damit wurde der Hülser Traum von der ersten Finalteilnahme in der Vereinsgeschichte jäh zerstört. Die Remscheider treffen im Pokalfinale auf den SK Germania Herringen, der in Darmstadt mit 6:3 gewann.

(LS)
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